Namensfindung und Domainrecherche

Der eigene Name als Domain ist eine wichtige Angelegenheit. Wer eine Idee zur Marke machen möchte, darf die Überprüfung des Markenregisters, die Domainrecherche und entsprechende Social Media Plattformen nicht vergessen.

Wer nach tagelangem Brainstorming endlich auf den passenden Namen gekommen ist, möchte sicher nicht über eine registrierte Marke oder eine überteuerte Kaufdomain stolpern. Noch schlimmer wäre es allerdings, gar nicht zu stolpern sondern durch ein Abmahnschreiben von der Markenverletzung zu erfahren. In diesem Artikel haben wir alle Tipps zusammengefasst, diese Fehler zu vermeiden.

Namensfindung

Die Kombination von Begriffen, kreative Domains oder einfach ein Kunstwort, das passt. Namensfindung ist nicht immer einfach. Den besten Tipp, den ich geben kann ist Brainstorming. Mit allen involvierten Partnern die Köpfe zusammenstecken und alles zu Papier bringen, was gerade aus einem sprudelt. Dabei sind auch völlig behämmerte Ideen erlaubt.

So ist sind Catch-Life, Fruitlove und Simply Clever entstanden.

Eine andere Alternative ist der reine SEO-Ansatz. Es geht Ihnen weniger darum eine Marke zu erfinden, sondern gefunden zu werden. Auch hier ist ein Brainstorming sinnvoll. Jedoch werden hier keine markigen Begriffe gewählt, sondern die besten Suchbegriffe. Als Unterstützung sollte ein Keywordtool dienen.

So ist der Digital-Nomad-Blog entstanden.

In der Kürze liegt die Würze. Das ist nicht mehr ganz so einfach zu realisieren, da insbesondere kurze Domainnamen häufig schon reserviert sind. Mit etwas Kreativität fällt Ihnen aber doch eine Lösung ein.

So ist DCN.de, Dyna.press, Moox.org bzw. Moox.de entstanden.

Es gibt also verschiedene Ansätze der Namensfindung. Der Name muss zum Produkt passen. Eine passende Domain sollte frei sein und je nachdem, wie wichtig Social Media oder beispielsweise Github sind, sollte sofort geprüft werden, ob der Name noch verfügbar ist.

Gute Begriffe und Synonyme finden Sie übrigens auch im Internet. Die besten Quellen dafür sind:

Wenn gar keine guten Ideen aus dem Nichts entstehen möchten, kann man ein Tool wie Namelix verwenden. Im ersten Schritt werden bei Namelix die Keywords eingegeben. Im zweiten Schritt kann die Generierung von Namen eingestellt werden, so dass entweder ein Kunstwort, ein zusammengesetzter Begriff oder eine andere Variante verwendet werden. Namelix erzeugt daraus eine erschöpfende Auswahl an Markennamen und Logos. Als Inspirationsquelle ist Namelix kostenfrei. Leider funktioniert Namelix nur auf Englisch. Nach einem deutschen Tool suche ich noch. Tipps gerne in den Kommentaren.

Wenn Sie eine Marke samt Logo überzeugt, können Sie das fertige Paket käuflich erwerben. Namelix greift im Hintergrund auf ein Keyword-Tool zu, findet eigentständig Synonyme und erzeugt mithilfe künstlicher Intelligenz Markennamen und Logos.

Die fertigen Logos bei Namelix stammen von Brandmark. Und einige Premium-Marken von Brandbucket. Wer sich spontan in eine Marke verliebt, muss bei Namelix eventuell tief in die Tasche greifen. Premium-Marken inklusive Logo und Domain kosten in manchen Fällen über 30.000 Euro.

Es ist also wesentlich günstiger, bei Namelix und Co. nur Inspiration zu holen und selbst nach Domains zu recherchieren.

Domainrecherche

Domainrecherche ist einfach. Man geht zum Provider seiner Wahl und gibt den Wunschnamen in den Suchschlitz ein. Halt, Stopp. So einfach ist es manchmal eben nicht. Da viele Domains reserviert sind aber nicht genutzt werden, da viele Domainendungen darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden und da ein großer Markt an Domainhändlern auf neue Kunden wartet.

Einige besondere Tools zur Domainrecherche:

  • Zeit ist ein nützliches Tool, wenn es darum geht, außergewöhnliche Domains zu finden. Die Domainsuche kombiniert die Eingabe von Programmiercode zur Domain Programmierco.de. Diese Kombinationen passen sicherlich nicht zu jedem Produkt, bringen aber möglicherweise neue Inspiration ins Spiel.
  • Sedo ist der größte Domainmarktplatz. Von Domains für ein paar Euro bis zu Top-Domains für mehrere Millionen Euro.

Günstig Domains registrieren

Natürlich sollten Sie Domains bevorzugt bei Ihrem Webhosting-Provider registrieren. Oft sind Domains in Ihrem Hosting-Paket enthalten. Auch die Domainkonnektierung, also die Verbindung zwischen Domain und Webseite ist dort einfach. Falls aber die gewünschte Domainendung dort nicht verfügbar oder zu teuer ist, empfehle ich folgende Anbieter für internationale Domains:

  • United Domains bietet seit vielen Jahren nahezu alle Domainendungen an und ist einer der bekanntesten Vertreter. Es gibt aber keine einzige Domain, die man nicht woanders günstiger bekäme.
  • Domain.com hat auch eine Große Auswahl an Toplevel-Domains, ist preislich im Mittelfeld. Einige ausgefallene Toplevels sind extrem preisgünstig.
  • 1&1 Ionos ist im ersten Jahr günstig, wird ab dem zweiten Jahr aber um ein vielfaches teuer. Das gilt auch für die Hosting-Pakete des Internetgiganten.
  • Netcup hat nicht so viel Auswahl, ist bei den gängigen Domains wie .de und .com aber sehr günstig.
  • Namecheap hat eine große Auswahl an Toplevels. Viele Toplevels unter anderem .COM sind sehr günstig.
  • Zeit hat eine tolle Domainsuche und teilweise auch günstige Preise.
  • Google Domains ist recht neu, die Domainsuche praktisch, Preise habe ich noch nicht verglichen
  • Weitere Domainanbieter recherchiere ich noch. Einen guten Vergleich aktueller Domain-Angebote finden Sie unter https://www.hosttest.de/vergleich/domains.html

Namen in Sozialen Netzwerken prüfen

Ist Ihr Name auch bei Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube noch verfügbar? Handelt es sich um ein Open Source Projekt, das bei Github untergebracht werden soll? Prüfen Sie auch, ob Ihre neue Marke noch frei ist.

Der Markencheck

Vermeiden Sie, mit einer bestehenden Marke in Konflikt zu geraten und halten Sie sich die Möglichkeit offen, selbst eine Marke zu registrieren.

  • Deutschland – eigener Artikel in Kürze
  • EU, Europa – eigener Artikel in Kürze
  • International – eigener Artikel in Kürze

Domains überwachen

Ihre Domain ist registriert, steht zum Verkauf oder scheint ungenutzt zu sein. Dann können Sie natürlich ein Gebot abgeben. Erscheint Ihnen der Preis zu teuer, kommt keine Antwort oder ist Ihnen der Name nicht wichtig genug, Geld dafür zu investieren. Dann können Sie die Domain auch überwachen.

  • Domain Watch kann Domains mit den Endungen .com, .org, .biz, .us, .net, .info und .ca überwachen. Die Anmeldung ist kostenlos. Sofern sich der Status einer Domain ändert, schickt Domain Watch eine E-Mail. Das hoffe ich jedenfalls, weil ich noch keine bekommen habe.
  • Domain Hole muss ich noch testen, kostenloser A
  • ExpiredDomains.net / Peew.de muss ich noch testen
  • DomCop ist ein spezielles Tool, um Domains zu finden, die über ein gutes Suchmaschinenranking verfügen und auf denen jede Menge Traffic ist. DomCop kostet dafür ganz schön viel Geld.
  • ExpiredDomains.de ist eine Plattform, auf der Expired Domains nach Thema und Sprache sortiert zum Kauf angeboten werden. Nicht mit Sedo vergleichbar, aber eher ein Marktplatz als ein Überwachungstool für Domains.
  • ExpiredDomains.io hat eine Menge Metriken und Infos. Mehr muss ich noch testen.
  • Godaddy hat anscheinend einen Registrierungsservice für Domains, die sich noch im Status Registriert befinden. Den muss ich noch finden.
  • https://expiringdomains.sedo.com/ ist neu. Auf dieses Domains kann günstig geboten werden. Im Endeffekt handelt es sich hier nicht um Expired Domains, sondern um eine Auswahl aus dem Sedo-Domainangebot.

Mehr über den SEO-Trick mit Expired Domains unter https://www.ranksider.de/talk/seo-trick-expired-domains

WordPress Weiterleitungen gegen 404-Fehler

Wer nachträglich seine Seitenstruktur ändert, Permalinks von Artikeln kürzt oder die gesamte Permalink-Struktur in WordPress anpasst, macht sich Feinde. Tote Links und 404-Fehlerseiten sind nicht gerne gesehen, weder bei Besuchern und schon gar nicht bei Suchmaschinen.

Kurzfassung ( TL;DR )

Ich empfehle das WordPress Plugin Simple 301 Redirects. Wie der Name schon sagt, ist es einfach und tut genau was es soll. Mehr dazu im Fazit.

301-Weiterleitungen

Gegen 404-Fehler helfen 301-Weiterleitungen. Diese technischen Umleitungen leiten (FÜHREN) Besucher automatisch auf die neue Seite. Für Suchmaschinen wie Google wirken Sie wie ein Umleitungsschild. Deshalb sind diese hilfreichen Techniken auch (WEGLASSEN) bei Suchmaschinenexperten überaus beliebt.

Verschiedene Wege führen zu toten Links und 404-Seiten:

  • Eine Änderung in den Permalink-Optionen unter den WordPress-Einstellungen.
  • Das Löschen von Seiten, Artikeln, Kategorien oder Tags.
  • Änderungen an der hierarchischen Seitenstruktur.
  • Die Änderung von Permalinks in einzelnen Artikeln. Oft eine SEO-Maßnahme (Search Engine Optimization), die nach hinten losgeht.

Und verschiedene Wege führen wieder zu einem ordentlichen URL-Routing:

  • Manuelle Arbeit in der .htaccess-Datei
  • Eigenes URL-Routing erstellen
  • Ein WordPress Plugin dafür verwenden

In Kürze mehr dazu, vorerst ein paar nützliche Links:

Mein Fazit

Ich habe auf verschiedenen Plattformen das Plugin Redirection verwendet und finde es auch ( AUCH SEHR WEGLASSEN) sehr gut. Es ist sehr (WEGLASSEN) umfangreich und erzeugt sinnvolle Statistiken. Das ist gleichzeitig ein Nachteil, weil Statistiken in die Datenbank geschrieben werden. Wenn keiner diese Statistiken liest, machen sie auch wenig Sinn. Für meine eigenen Plattformen verwende ich lieber externe Tools, um über Probleme wie 404-Fehler automatisch per E-Mail informiert zu werden. Deshalb setze ich auf das bewährte und einfache Leichtgewicht Simple 301 Redirects. Kann alles, vermüllt mein WordPress nicht, mag ich!

Eine erfolgreiche WordPress Webseite aufbauen – der Praxisbericht

Eine neue WordPress Webseite oder ein Blog aufbauen ist einfach. Bei vielen Webhostern ist WordPress mit wenigen Klicks installiert, die Auswahl an Themes für WordPress erscheint endlos und mit ein klein wenig Inhaltspflege ist die Seite in wenigen Stunden online.

Wer in die neue WordPress Webseite den Erfolg gleich mit installieren möchte, hat etwas mehr zu tun. Es gibt kein WordPress Plugin oder Theme, dass mit wenigen Klicks garantierten Erfolg mitinstalliert.

Deshalb habe ich einige Aufgaben vor mir. Geplant sind hochwertige Inhalte mit guter Suchmaschinenoptimierung. Dazu möchte ich viele individuelle Funktionen programmieren.

In diesem Artikel dokumentiere ich alle Arbeitsschritte von der Idee bis zur fertigen Webseite. In diesem Zug entstehen auch meine ersten Blogartikel mit weiterführenden Informationen. Ich werde sie hier im Text verlinken.

Zuerst war die Idee

Die Konzeption meiner Webseite in Kurzform

Für meine Arbeit als Freelancer erstelle ich eine neue Webseite. Die Startseite soll als Überblick dienen und mit ein paar eleganten Animationen überzeugen.

Auf den Unterseiten bringe ich meine Leistungen, eine Kontaktmöglichkeit und rechtlich notwendige Texte wie das Impressum unter.

Ein großer Teil der Webseite wird als Blog mit interessanten Artikeln über meine Arbeit und vor allem WordPress-Tipps aufgebaut.

Zuletzt möchte ich die Referenzen aus 25 Jahren Webentwicklung auf meiner Seite unterbringen.

Das passende WordPress Hosting

Die Wahl des richtigen WordPress Hostingpakets hat mich nur kurz beschäftigt. Ich bin mit meinem Hosting-Partner All-Inkl zufrieden. Die 1-Klick-Installation für WordPress funktioniert einwandfrei, SSH und Git sind verfügbar, kostenlose SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt lassen sich bequem installieren. Nicht zuletzt ist der Paketpreis inklusive Domains günstig.

Trotzdem habe ich mir einen Überblick über WordPress Hosting verschafft. Da ich mehrere Blogs betreibe und hoffentlich irgendwann auch mehr Performance benötige, kommt irgendwann ein Performance-Hosting wie Flywheel oder Raidboxes infrage. Dort muss ich mich um viele Dinge wie Varnish, Ngninx und CDN nicht selbst kümmern. Für den Moment reicht All-Inkl völlig aus.

Die Einrichtung bei All-Inkl

Bevor ich WordPress installiere, richte ich die Domain beziehungsweise den Webspace ein. Meine Domain soll auf einen Unterordner zeigen, in dem WordPress seine Dateien installieren kann.

Ich aktiviere außerdem gleich von Anfang an die SSL-Verschlüsselung.

Cover-Test

Die WordPress Installation

Mit der WordPress 1-Klick-Installation von All-Inkl ist dieser Schritt in wenigen Minuten erledigt. Die Installation erfolgt über einen bequemen Assistenten, der auch die benötigte MySQL-Datenbank automatisch anlegt. Da es kein Relaunch ist und derzeit nicht viele Besucher zu erwarten sind, habe ich die Installation bereits auf meiner endgültigen Domain vorgenommen.

Wer bereits eine Webseite hat und einen Relaunch plant, sollte besser eine Subdomain verwenden und die Indexierung für Suchmaschinen abschalten. Die Webseite kann nach Fertigstellung der Webseite auf die Live-Domain übertragen werden. Was beim Relaunch zu beachten ist, lesen Sie in einem eigenen Artikel.

Die Grundkonfiguration von WordPress

Die Grundkonfiguration sollte frühzeitig erfolgen. WordPress funktioniert bereits ohne weitere Einstellungen. Manche nicht sofort vorgenommene Einstellung könnte hingegen später Probleme bereiten oder die Suchmaschinenoptimierung (SEO) negativ beeinflussen.

WordPress Titel und Untertitel

Der erste Schritt ist die Eingabe des Titels und Untertitels der Webseite. Bei vielen WordPress-Seiten wird im Browsertitel und als Alt-Tag für das Logo „Just another WordPress site“ ausgegeben. Dieser kleine Schönheitsfehler bleibt oft von Webseitenbetreibern und Besuchern unbemerkt. Suchmaschinen wie Google nehmen den Untertitel jedoch beim Wort. Es ist eben nur eine weitere WordPress Seite. Von welchem Thema sie handelt bleibt im Verborgenen. Wenn Sie beispielsweise Gebrauchtwagen in München verkaufen, wäre „Gebrauchtwagen aller Marken in München“ eine wesentlich bessere Information. Ich gebe als Titel „Alf Drollinger“ und als Untertitel „Digital Creative Nomad“ ein.

WordPress-Adresse und Website-Adresse

Die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) ändere ich von http:// auf https://. So stelle ich sicher, dass Besucher sofort über SSL mit meinem Webserver kommunizieren und nicht erst versuchen, über die Unverschlüsselte http-Verbindung Kontakt aufzunehmen. Bei mir sind beide Adressen identisch. Sofern Sie WordPress in einen Unterordner installieren, können die beiden URLs bei Ihnen abweichen. Im Artikel WordPress in einen Unterordner installieren erfahren Sie mehr.

WordPress Sprache

Die eingestellte Sprache ändert die Bedienersprache im WordPress-Admin und die an Browser übermittelte Sprachinformation im Quellcode Ihrer Webseite.

Wenn Sie als deutschsprachiger Anwender eine deutschsprachige Webseite erstellen möchten, sollten Sie an dieser Stelle Deutsch einstellen.

Wenn Sie eine englischsprachige Webseite erstellen und trotzdem im Admin auf Deutsch arbeiten möchten, dann sollten Sie hier Englisch einstellen. Ändern Sie zuvor die Sprache in Ihrem Benutzerprofil auf Deutsch, um zu verhindern, dass sich die Sprache im WordPress-Admin für Sie ändert. Die richtige Reihenfolge ist vor allem dann wichtig, wenn Sie der Webseiten-Sprache nicht mächtig sind und noch nicht blind durch den WP-Admin navigieren können.

Passend zur Sprache können Sie die Datums- und Zeitformatierung einstellen.

Wenn Sie eine mehrsprachige WordPress Webseite erstellen möchten, hilft Ihnen der Artikel mehrsprachige WordPress-Seiten erstellen weiter.

Hier gehen die Arbeiten in Kürze weiter! Die nächsten Themen sind vor allem die Struktur Ihres Media-Folders. WordPress nutzt hier standardmäßig einen unpraktikablen Ansatz. Siehe https://www.ctrl.blog/entry/wp-content-uploads.html und https://wordpress.stackexchange.com/questions/256833/why-should-i-use-organize-my-uploads-into-month-and-year-based-folders-option

Permalinks – die WordPress URL-Konfiguration

Die URL-Konfiguration ist ebenfalls eine zeitkritische Angelegenheit. Spätere Änderungen sorgen für tote Links (Deadlinks, auch bekannt als 404-Fehler) und werden von Suchmaschinen gar nicht gerne gesehen.

Startseite erstellen und Statische Homepage einrichten

Siehe https://en.support.wordpress.com/pages/front-page/.

Content First – ich beginne mit den Inhalten

Über den Sinn der Content First Strategie habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Da meine Inhalte viel wichtiger sind, als das Design und die Technik der Webseite, fange ich mit der Inhaltspflege an.

Dazu lege ich zuerst meine Hauptseiten an und fülle die Startseite mit ersten Inhalten.

Die Seiten Impressum und Datenschutz …

Als nächstes schreibe ich einige Artikel. Dabei fallen mir einige Dinge auf, die sich in diesem Arbeitsschritt bereits erledigen lassen:

  • Ich erstelle meine wichtigsten Kategorien und schreibe kurze Beschreibungen.
  • Beim Schreiben der Artikel vergebe ich bereits wichtige Tags.
  • In den Artikeln verwende ich Bilder mit Bildunterschriften, die Bilder sollen mit SEO-optimierten ALT- und Title-Tags versehen werden.
  • Sollen mehrere Bilder angeordnet werden, verwende ich eine Galerie oder ein Bild-Karussell.
  • Für die sinnvolle Darstellung von Quellcode benötige ich noch ein Plugin.

Die WordPress URL-Konfiguration

Die Vorgabe (WELCHE VORGABE) von WordPress ist für viele Blogs nicht die optimale Lösung. URL-Pfade wie https://alf-drollinger.com/2019/05/30/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/ (so sieht der Link zu diesem Artikel aus, wenn keine Konfigurationsänderung gemacht wird) sind auf das Veröffentlichungsdatum bezogen. Viele Blogger möchten aber Artikel im Laufe der Zeit aktualisieren. Die URL suggeriert dem Nutzer aber einen veralteten Artikel. Ändert der Blogger deshalb das Veröffentlichungsdatum, entsteht ein 404-Fehler. Eine bessere Variante wäre also https://alf-drollinger.com/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/. Diese URL ist auch um einiges kürzer. Die URL für die einzelnen Artikel zu ändern ist ohne Plugin nicht möglich und ergibt für diesen Fall keinen Sinn. Einfacher ist die Änderung in der WordPress-Konfiguration.

Hier fehlt noch … URLs, Kommentare, Benutzername, etc. siehe auch https://cyberchimps.com/wordpress-set-homepage/.

Installation meines WordPress Themes

Da mir das TwentyNineteen Theme überhaupt nicht gefällt, installiere ich mein eigenes Starter Theme Dyna.

Ich werde dieses Theme auf meiner Webseite weiterentwickeln. Nach erfolgter Installation sieht meine Webseite schon sehr (ANSTATT SCHON SEHR NUR AUFGERÄUMTER) aufgeräumt aus.

Erstellen eines Child-Themes

Auch wenn ich mein eigenes Theme weiterentwickeln möchte, sollen viele individuelle Anpassungen nicht in dieses Theme wandern. Dyna soll auch auf anderen Webseiten zum Einsatz kommen. Individuelle Änderungen würden diesen Wunsch zunichte machen.

Das Erstellen eines Child-Themes entspricht auch der Vorgehensweise bei gekauften WordPress-Themes.

Das fertige Child-Theme lade ich mit FTP in den /themes-Ordner hoch und aktiviere es danach in WordPress. Jetzt habe ich bei allen Änderungen die Wahl zwischen dem Dyna Theme und meinem individuellen Child-Theme. Ich kann mir also aussuchen, ob die Änderung oder das neue Feature für alle Webseiten gelten soll, die mit dem Dyna Theme laufen oder nur für diese Seite.

Der WordPress Entwickler-Workflow

Von der Wahl des richtigen WordPress Hostings, der Installation eines lokalen Entwicklungsservers und der Aktualisierung der Online-Plattform mit Git. Wer sein WordPress Projekt richtig plant und einrichtet, kann auch in Zukunft einfacher entwickeln. Natürlich kommen viele WordPress Plattformen ohne individuelle Programmierung aus. Ich möchte keine Kompromisse eingehen, deshalb wird meine neue WordPress Webseite individuell entwickelt und umfangreich optimiert.

Alternative sofern kein GIT auf dem Webserver verfügbar: https://wppusher.com/

Suchmaschinen aktiv miteinbeziehen

Obwohl meine Webseite brandneu ist, wird sie bereits in Google gefunden. Ein Vorteil meiner Content First Strategie und der bereits im frühen Stadium öffentlichen Webseite ist die Aufmerksamkeit, die ich bereits von Google bekomme. Deshalb möchte ich in diesem Arbeitsschritt bereits ein klein wenig SEO betreiben.

Zuerst interessiert mich der aktuelle Stand. Wenn ich in Google site:alf-drollinger.com eingebe, sehe ich alle Unterseiten und Blogposts, wie Google sie kennt.

Hier schreibe ich gerade … gleich geht es weiterhttps://www.google.com/search?q=site%3Aalf-drollinger.com

Wie man die Archive optimiert … https://yoast.com/archive-seo/ wird etwas später behandelt.

Matomo Webanalytics installieren

Ich möchte von Anfang an wissen, wer sich auf die neue Webseite verirrt. Neben der verbreiteten Lösung Google Analytics, die vor allem von Datenschützern kritisch gesehen wird, gibt es noch einige andere Web Analytics Lösungen. Ich habe mich für Matomo (ehemals Piwik) entschieden, weil die Daten auf meinem eigenen Server bleiben.

Matomo Webanalytics in WordPress einbinden

Damit Matomo die Besucher zählen kann, muss ein Code-Schnipsel auf der Webseite eingebunden werden. Für WordPress gibt es zwar ein Matomo-Plugin, da ich aber ein eigenes Theme und ein Child-Theme zur Auswahl habe, entscheide ich mich für diesen Weg.

Meiner Meinung nach ist es am Besten, so wenig Plugins wie möglich zu installieren. Viele Plugins schaden der Performance und Sicherheit von WordPress-Installationen. Für Webentwickler ist der beste Code meist selbst geschrieben. Man weiß genau, was der eigene Code macht und kann Probleme schnell lösen, wenn man seinen Code gut dokumentiert (ANSTATT MAN VIELLEICHT ICH?).

Gerade im Moment überlege ich mir, welcher Code in das Dyna-Theme kommen sollte und welcher Code in mein Child-Theme. Gleich geht es weiter …

Impressum, Datenschutz und Cookie-Consent

Da WordPress Kommentare und Matomo ein Cookie auf dem Rechner meiner Besucher speichern (SPEICHERT), wird es höchste Zeit für einen kurzen Abstecher zum Thema Datenschutz. Auch (WEGLASSEN) mein Impressum und die Anbieterkennzeichnung habe ich bisher vernachlässigt. Das hole ich jetzt schleunigst nach.

Weitere Aufgaben folgen:

  • Installation essentieller WordPress Plugins wie Yoast SEO.
  • Mehrsprachigkeit.
  • Das passende Header-Layout.
  • Einbinden des Logos.
  • Ein klein wenig Custom CSS für den Anfang.
  • Google informieren (obwohl ich bereits „drin“ bin)
  • Weitere Arbeiten auf meiner Entwicklungsplattform.
  • Achtung! Erste Besucher kommen. Jetzt verwende ich lieber eine Staging Plattform um neue Funktionen zu testen.
  • Kommentare. Jetzt können Sie mitmachen.
  • Last Update, TL;DR, Progressbar und Lesezeit

Wie meine Webseite ist auch dieser Artikel täglich in Arbeit. Er hört deshalb nicht bei diesem Absatz auf. Schauen Sie einfach in den nächsten Tagen wieder rein, es gibt sicher etwas Neues zu entdecken.

Rechtssichere Webseiten im Überblick

Mit der DSGVO ist das Thema Rechtssichere Webseite in den Mittelpunkt gerückt. Überall wurde darüber gebloggt und in Social Media Kanälen war die Empörung groß. Dabei ist die Datenschutzgrundverordnung nur ein kleiner Baustein. Das Thema Internetrecht, die Anbieterkennzeichnungspflicht, besser bekannt als Impressumspflicht (ist ja auch lang genug, das Wort) und viele andere Verordnungen gibt es schon länger. Hier ein Überblick:

Was für Gesetze und Regeln gelten für Webseiten, Blogs und Online-Shops?

In Kürze geht es hier weiter. Wir starten aber schon einmal mit der Impressumspflicht ( https://www.bmjv.de/DE/Verbraucherportal/DigitalesTelekommunikation/Impressumspflicht/Impressumspflicht_node.html), der korrekten Beschriftung von Buttons (https://www.website-check.de/blog/wettbewerbsrecht/button-loesung-jetzt-verbindlich-anmelden-zahlungspflichtiger-reisevertrag-wettbewerbswidrig-lg-berlin-urteil-vom-17-7-2013-az-97-o-5-13/ und https://www.srd-rechtsanwaelte.de/blog/lg-berlin-beschriftung-jetzt-verbindlich-anmelden-ist-keine-korrekte-umsetzung-der-button-loesung/) und natürlich der DSGVO (https://dsgvo-gesetz.de/).

Streitschlichtung – ja oder nein