Wie finde ich das richtige WordPress-Theme?

Es gibt über 50.000 WordPress-Themes, davon einige Tausend kostenlose. Warum bezahlen trotzdem viele Nutzer Geld für Themes? Wie finden Sie das richtige Theme für Ihr Projekt?

TL;DR

Themes sind etwas mehr als nur Designvorlagen für Webseiten. In WordPress können Themes eine Menge an speziellen Funktionen mitbringen. Deshalb ist die Antwort auf die Frage nach dem passenden Theme nicht so einfach. Wer das Basiswissen überspringen möchte, kann sich den entscheidenden Tipp direkt im Fazit Wie finde ich mein Theme?abholen.

PHP

Content First – auf den Inhalt kommt es an

Als Webdesigner, Webentwickler und Autor mit SEO-Ambitionen habe ich über die Jahre eine Menge Projekte gemeinsam mit Werbeagenturen realisiert. Immer wieder kam es dabei zu Problemen, die durch einen falschen Workflow entstanden sind. Deshalb bin ich inzwischen ein großer Fan von Content First. Content First ist Unsinn, Mobile First ist besser Um es gleich vorweg […]

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All that is what? Why Intro? What should that do for me? Tell me!

Inhalt

  • Was ist eigentlich ein WordPress-Theme?
  • Warum Geld bezahlen, wenn WordPress kostenlos ist?
  • Die unterschiedlichen Arten von WordPress-Themes
    • Spezifische Themes und einfache Designs
    • Multipurpose-Themes und Website-Builder
    • Starter-Themes und Theme-Frameworks
    • Individuelle Themes und Child-Themes
    • Spezielle Themes z. B. für WooCommerce
  • Die wichtigsten Faktoren bei der Theme-Wahl
  • Die besten kostenfreien WordPress-Themes
  • Die meistverkauften Premim-Themes
  • Die Zukunft von WordPress-Themes
  • Wie finde ich mein Theme?

Was ist eigentlich ein WordPress-Theme?

WordPress ist ein Content Management System. Es lassen sich Inhalte wie Artikel und Seiten mit Text und Bildern darin verwalten. Damit dieses Inhalte auf einer Webseite ausgegeben werden können, benötigt WordPress ein Theme.

Einfach gesagt enthält ein Theme die Gestaltung der Webseite.

Etwas ausführlicher ausgedrückt enthält ein Theme

  • Template-Dateien, meist PHTML-Templates
  • Style-Dateien als CSS oder auch als SCSS / Sass
  • Individuelle Funktionen, in PHP programmiert
  • JavaScript-Funktionen, optional als JS-Dateien
  • Grafiken, Icons und Schriften sofern benötigt

Warum Geld bezahlen, wenn WordPress kostenlos ist?

Warum?

Die unterschiedlichen Arten von WordPress-Themes

Die Unterschiede bei WordPress-Themes sind für die richtige Wahl entscheidend. Es gibt bei WordPress keine klare Unterteilung und keine Vorschriften dafür, welches Theme für welchen Zweck ist. Dennoch haben sich einige Begriffe geprägt, an denen man WordPress-Themes gut unterscheiden kann.

Spezifische Themes und einfache Designs

Viele kostenfreie Themes wurden für einen bestimmten Zweck entwickelt, sind für eine Branche geeignet oder haben ein vorgegebenes Design.

Nehmen wir als Beispiel ein Wedding-Theme. Typische grafische Gestaltung für eine digitale Hochzeitseinladung, Funktionen wie eine Menükarte und eine Galerie für Hochzeitsbilder. Das Theme könnte also auch für ein Restaurant oder ein Brautmodengeschäft funktionieren. Zu einem Industriebetrieb oder einer Schlosserei passt es höchstwahrscheinlich nicht.

Passt eines dieser fertigen, spezialisierten Themes optisch und vom Funktionsumfang, ist es der schnellste Weg zu einer fertigen WordPress-Webseite. Die kostenpflichtigen Premium-Themes bringen oftmals komplette Demo-Inhalte mit, so dass man nur noch Bilder austauschen und Texte überschreiben muss.

Sie sollten sich sicher sein, dass die Funktionen und Inhalte passen. Branchenspezifische Themes und fertige Gestaltungsvorlagen sind in der Regel nicht gut konfigurierbar. Die Startseite hat einen festen Aufbau, Funktionen und Inhalte passen zur Aufgabe. Oft sind Schriftarten, Farben und Formen nicht in den Einstellungen änderbar.

Wenn Sie einen Webdesigner mit gewünschten Anpassungen beauftragen, wird er Ihnen möglicherweise erklären, dass das Theme nicht anpassbar ist. Die vorgeschlagene Neuentwicklung wäre zeitsparender. Das ist nicht unbedingt ein Trick, sondern häufig Realität. Ein Problem vieler Themes ist die mangelnde Flexibilität.

Multipurpose-Themes und Website-Builder

Starter-Themes und Theme-Frameworks

Individuelle Themes und Child-Themes

Spezielle Themes z. B. für WooCommerce

Die besten kostenfreien WordPress-Themes

Die meistverkauften WordPress-Themes

Die Zukunft von WordPress-Themes

Wie finde ich mein Theme?

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Fachartikel über WordPress, TYPO3, SEO, Webdesign und Webentwicklung

Sie suchen einen Autor für Fachartikel im Bereich Webdesign und Webentwicklung? Mit meinen Schwerpunkten WordPress und TYPO3 stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Damit Sie mich besser einschätzen können, möchte ich Ihnen in diesem Artikel einen Überblick über mein Expertenwissen sowie die verfügbaren Lizenzen und Installationen geben.

Meine Arbeitsumgebung

Ich bin Digital-Nomade und kann kein komplettes Büro transportieren. Ich arbeite auf einem 15″ Dell XPS mit Windows 10. Mit der 4K-Auflösung kann ich Screenshots, Bildbearbeitung und Videos in höchster Qualität anfertigen. Dafür nutze ich Chrome, Firefox, Edge und wenn es unbedingt sein muss auch mal den IE sowie Snagit und Camtasia von TechSmith.

Als Zweitsystem und für Tests nutze ich ein MacBook Air 2015 mit aktuellem MacOS. Für mobile Tests habe ich ein iPhone 6 und ein aktuelles Android Smartphone im Gepäck.

Als Digital-Nomade bin ich exzessiver Cloud-Nutzer. Von Office365, der Creative Cloud, Plattformen auf AWS und Google Cloud bis hin zur Sicherung auf S3 und Glacier. Selbst wenn mein komplettes Gepäck mit knapp 30 TB Speicherplatz abhanden käme, das wichtigste an Daten bleibt mir auf diese Weise erhalten.

Meine Fachartikel schreibe ich im WordPress Gutenberg-Editor. Dank einiger Plugins und etwas Eigenentwicklung habe ich die meisten Textanalysen im direkten Überblick. Derzeit verwende ich eine lokale Plattform. Sofern gewünscht, kann ich gerne eine geschützte Online-Plattform bereitstellen.

WordPress

WordPress habe ich 2009 zum ersten Mal installiert. Seitdem habe ich etwa 50 Projekte, diverse Plugins und Themes realisiert. Für meine Recherchen habe ich eine Menge Themes von Avada über Divi bis Studiopress getestet, obwohl ich Themes bevorzugt selbst entwickle, wie beispielsweise mein WordPress-Theme Dyna.press.

Verfügbare Lizenzen und Testplattformen:

  • Lokale Entwicklungsplattformen mit Local, Xampp, Docker und Ubuntu VM. Mehrere öffentliche Entwicklungsumgebungen und Testplattformen z. B. https://wptest.dcn.de und https://wpmulti.dcn.de (WordPress Multisite).
  • Divi – Elegant Themes Lifetime Lizenz sowie eine Vielzahl an Plugins für Divi (Alle Injector Plugins von Tortoise IT, diverse Content Modules), eigene Testplattform für Divi auf https://wpmulti.dcn.de/divi
  • Elementor Pro, Astra, OceanWP, Avada, StudioPress Themes und das Genesis Framework sind in verschiedenen Konstellationen auf https://wpmulti.dcn.de verfügbar.
  • WPML (WordPress Multilingual), ACF Pro (Advanced Custom Fields) und WP All Import / WP All Export sind auf mehreren Testplattformen installiert.

TYPO3 Enterprise CMS

TYPO3 betreffend bin ich volljährig. In 18 Jahren habe ich über 500 Projekte mit dem Content Management System realisiert und über 30 Extensions mitentwickelt. Auch Themen wie Cloud-Hosting auf Amazon AWS und hochsichere Intranets auf TYPO3-Basis sind mir nicht fremd. Ich bin Certified TYPO3 Integrator der ersten Generation.

  • Ich betreibe mehrere lokale Enwicklungsplattformen sowie einige Webseiten auf TYPO3.
  • Für nachvollziehbare Tests steht eine öffentliche Testplattform auf https://typo3.dcn.de zur Verfügung.

Contao, Drupal, Neos

Contao, Drupal und Neos habe ich immer in der aktuellen Version verfügbar. Ich halte mich immer auf dem Laufenden, was die populären CMS-Plattformen anbelangt.

Testplattformen:

Laravel

Das PHP-Framework Laravel verwende ich hin und wieder für kleine Apps. Für Entwicklung und Test stehen mehrere Plattformen zur Verfügung, lokal nutze ich bevorzugt Laragon. Mit Laravel verwende ich aktuell am liebsten Bulma und Vue.js. Die meisten Projekte wurden mit Bootstrap und jQuery entwickelt.

jQuery, React und Vue.js

Vorweg muss ich zugeben, dass JavaScript nicht meine Stärke ist. Trotzdem habe ich mein Ziel mit jQuery und Vanilla JS immer erreicht. Seit einigen arbeite ich mich in die JS-Frameworks React und Vue.js ein.

Sass, Bootstrap, Bulma & Co.

Ich habe einige Jahre mit Less gearbeitet, bin nun zu Sass / SCSS gewechselt und verwende bevorzugt Bootstrap und Bulma. Foundation, Semantic UI, Materialize und Tailwind habe ich ausgiebig getestet.

Adobe Creative Suite

Die Creative Suite habe ich voll lizenzert aber nicht komplett installiert. In den meisten Programmen würde ich mich als Anfänger bezeichnen.

Fortgeschrittener Nutzer bin ich in dem Videoschnittprogramm Adobe Premiere und in der Fotosoftware Adobe Lightroom.

Absoluter Profi bin ich in der Bildbearbeitungssuite Adobe Photoshop. Photoshop benutze ich seit Version 4.0 (anno 1996) für Weblayouts und Foto-Retusche. Auch in Zeiten von Responsive Design bin ich mit Photoshop produktiver als in allen bisher getesteten Alternativen.

Sprachen und weitere Informationen

Obwohl ich auf meinen eigenen Blogs auch in englisch und russisch übersetze, biete ich als Texter nur deutschsprachige Artikel an.

Einige Fachartikel und Textproben finden Sie auf der Seite Freier Autor.

WordPress Theme Entwicklung

Wie ich im Artikel Eine erfolgreiche WordPress Webseite aufbauen – der Praxisbericht erwähnt habe, war mir kein WordPress Theme gut genug. Es gibt einige tolle kostenlose WordPress Themes und kostenpflichtige Premium-Themes für WordPress, die ich getestet habe. Letztendlich hatten aber alle einen Haken. Meistens war es die Performance. Also habe ich mich entschlossen, ein eigenes Theme zu entwickeln. Das Ausmaß dieser Entscheidung ist noch nicht abzusehen.

Ein WordPress Theme konzipieren

Bevor es daran geht, sein WordPress Theme zu entwickeln, sollte ein Konzept existieren.

Warum benötige ich ein eigenes Theme?

Was fehlt an den 183.486 WordPress Themes, die es schon gibt? Was kann ich mit meinem eigenen Theme, was ich mit Theme Buildern oder Multipurpose Themes wie Divi oder Elementor nicht kann? Ich habe eine Menge eigenartiger Ideen für meine Webseiten, die ich in individuellen Child-Themes platzieren möchte. Mit überladenen Theme Buildern wie Divi bin ich bereits nach kurzer Zeit im Streit über Ladezeit und Performance auseinander gegangen. Astra, OceanWP, und GeneratePress gefielen mir gut, hatten aber entweder Einschränkungen mit denen ich nicht leben wollte oder von Anfang an Performanceprobleme. Entweder fehlende Features oder überladen. Zu aufwändig wäre es geworden, die Performance in Child-Themes wieder in den Griff zu bekommen.

Wo möchte ich das Theme einsetzen?

Wenn es nur um eine einzige Webseite geht, kann einiges Hart-codiert werden. Der Google Analytics oder Matomo Code wird einfach in das Footer-Partial kopiert, anstatt es über die Theme-Konfiguration dynamisch einstellbar zu machen. In meinem Fall sind es nicht nur mehrsprachige Webseiten, die dann Probleme machen. Ich möchte mein Theme auf komplett unterschiedlichen Webseiten einsetzen.

Was für Funktionen soll das Theme haben?

WordPress kann viel Dinge leisten. Blog, CMS, Newsportal oder Online-Shop. Welche Features soll das Theme unterstützen. Natürlich können im eigenen Theme jederzeit Funktionen nachgerüstet werden. Wer vorher schon darüber nachdenkt, hat es trotzdem einfacher, sein Theme sauber zu strukturieren.

Ich führe eine Feature-Liste und möchte mit den meisten Core-Funktionen und wichtigen Plugins kompatibel sein. Am wichtigsten ist mir die Kompatibilität zu Gutenberg, dem neuen WordPress Editor.

Wie soll das Theme veröffentlicht werden?

Soll das Theme kostenfrei auf WordPress.org oder kostenpflichtig auf einem Theme Marktplatz veröffentlicht werden? Soll der Code des Themes auf Github zur Verfügung gestellt werden? Welche Open Source Lizenz ist dafür richtig?

Natürlich ist es keine Pflicht, sein Theme zu veröffentlichen. Wer ein Theme für die eigene Webseite erstellt und Einstellungen, Logo und Farben deshalb nicht konfigurierbar macht, sollte diese Idee gleich von der Todo-Liste streichen. Für WordPress-Themes ist es zwar Pflicht, den Code unter einer Open Source Lizenz zu veröffentlichen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass jedes Theme veröffentlicht werden muss.

Ich möchte mir diese Möglichkeit offen halten, deshalb halte ich die WordPress Review Guidelines ein.

Wie soll das Theme denn heißen?

Naja, ist doch nicht so wichtig. Namen sind Schall und Rauch. Nicht ganz. Die Namensgebung ist durchaus wichtig. Sofern es nicht nur um eine private Eigenentwicklung geht, sollte vorab geprüft werden, ob der Name mit den WordPress Theme Naming Conventions vereinbar ist. Danach ist zu prüfen, ob der Name bereits im Theme Verzeichnis von WordPress.org und dem potentiellen Theme Marktplatz existiert. Wer darauf Wert legt, auch auf Github mit einer eigenen Organisation (also einem Firmennamen oder Open Source Team) vertreten zu sein, sollte auch dort die Verfügbarkeit prüfen.

Soll aus dem Theme eine Marke werden, dann ist auch die markenrechtliche Prüfung, die Domainrecherche und die Verfügbarkeit in den entsprechenden sozialen Netzwerken sinnvoll. Wie man eine erfolgreiche Marke aufbaut, erkläre ich in Kürze in einem eigenen Artikel.

Aus Entwicklersicht ist die Namensgebung wichtig, sofern Namespaces verwendet werden sollen. Namespacing in PHP bietet viele Vorteile und sollte bei der Entwicklung von WordPress Themes und Plugins viel öfter Verwendung finden. Einen Artikel über Namespacing schreibe ich in Kürze. Bis dahin: https://www.google.com/search?q=namespace+wordpress+theme

Mein Theme heißt Dyna, weil es sehr dynamisch sein wird. Da es kein fertiges Theme werden soll, sondern eher ein Starter-Theme mit vielen Extras, nenne ich es WordPress Theme Framework. Die Markenrecherche zeigt mir freie Bahn, die Domain https://dyna.press war frei und in Github habe ich den Code unter Dyna-Press verfügbar gemacht. Dyna selbst war in Github durch ein ungenutztes Profil belegt. Ich werde in einiger Zeit versuchen, unter Berufung auf die Github Name Squatting Policy an den besseren Namen zu kommen. In sozialen Netzwerken bleibt mir dagegen nichts anderes übrig, als Dyna-Press auszuschreiben. Profile auf Facebook, Twitter und Co. habe ich ohnehin momentan noch nicht geplant.

Ein WordPress Theme von Grund auf entwickeln

Wer sich mit der Entwicklung eines eigenen WordPress-Themes beschäftigt, sollte wissen, was für Dateien im Theme-Folder benötigt werden und wie ein Theme aufgebaut wird. Dieses Wissen hilft auch dann, wenn dieser Entwicklungsansatz gar nicht infrage kommt.

Ein Theme von Grund auf zu entwickeln wird hier erklärt: https://www.sitepoint.com/build-wordpress-theme-from-scratch-basics/. Ein eigener Artikel auf Deutsch ist in Arbeit.

Ein Starter-Theme oder Theme-Framework als Basis

Da Dyna selbst ein Starter-Theme bzw. Theme Framework ist, würde ich diese Variante bevorzugen, wenn ich ein eigenes Theme entwickeln würde. Ich habe mich dazu entschieden von der untersten Basis aus zu entwickeln, weil ich für Gutenberg (zur Zeit des Starts meiner Entwicklung noch in der Beta-Phase) kein passendes Starter-Theme gefunden habe.

Heute sind mehrere Starter-Themes und Theme Frameworks mit Gutenberg kompatibel. Eine Liste der besten Starter-Themes und Theme-Frameworks für WordPress und Gutenberg gibt es in Kürze.

Es geht Los mit der Entwicklung

In wenigen Tagen starte ich hier mit der Praxis … bis dahin: https://wpshout.com/wordpress-theme-development/

WordPress als CMS verschleiern für mehr Sicherheit

Über ein Drittel aller Webseiten nutzen WordPress als Content Management System. Das ist super für alle WordPress-Nutzer. Es gibt Tausende von Themes, Plugins, Anleitungen und Entwickler. Nicht so super an dieser gigantischen Verbreitung sind dagegen die Tausende von Hacker, die sich auf WordPress spezialisiert haben.

Im Artikel WordPress Sicherheit im Überblick haben wir alle möglichen Sicherheitseinstellungen zusammengefasst. Eine Möglichkeit für mehr Schutz vor Hackern zu sorgen, ist die Verschleierung von WordPress als CMS.

Die Theorie: wenn man der Webseite nicht ansieht, dass sie mit WordPress entwickelt wurde, können Hacker nicht mit den gewohnten Mitteln arbeiten und geben den Versuch bereits im Vorfeld auf.

Der Ansatz wird von vielen WordPress Profis belächelt. Wenn man ihn jedoch komplett zu Ende denkt, ist es durchaus eine sinnvolle Möglichkeit, den Schutzfaktor zu erhöhen. Da die notwendigen Arbeiten sehr aufwändig sind und durchaus zu Problemen mit Hosting-Plattformen, Plugins und Themes führen können, haben wir diese Methode nicht in unseren beiden Artikeln Einfache Schritte für mehr WordPress Sicherheit und WordPress Sicherheit für Profis erwähnt. Die Verschleierungsmethode bleibt eine komplexe Angelegenheit, die nur wenige WordPress-Profis nutzen.

Wie gibt sich WordPress zu erkennen?

Um die Verwendung von WordPress komplett zu verschleiern, müssen wir zuerst klären, wie WordPress sich zu erkennen gibt. Ich bin selbst oft neugierig, wenn ich auf eine Webseite komme und bediene mich der drei typischen Möglichkeiten:

  • Ich hänge an die URL den Pfad /wp-admin an. Dort komme ich in vielen Fällen auf das WordPress-Anmeldefenster.
  • Ich öffne den Quellcode der Seite und suche nach typischen Code-Fragmenten. Das funktioniert in nahezu allen Fällen.
  • Ich lasse mir den Pfad zu Bildern anzeigen. Dieser Pfad enthält meistens /wp-content/uploads/.

Neben diesen Möglichkeiten sind weitere typische WordPress-Dateien und Pfade vorhanden, die man durch einen einfachen Aufruf im Webbrowser erreichen kann. Zum Beispiel die PHP-Dateien im Wurzelverzeichnis von WordPress (sehr beliebt ist die xmlrpc.php), die license.txt, die readme.html, das /wp-content-Verzeichnis und der Ordner /wp-includes.

Wie kommen Hacker in eine WordPress-Plattform?

Ich bin nur ein neugieriger Webentwickler. Was machen Hacker? Wer eine WordPress-Webseite durch die Hintertür betreten möchte, kommt in der Regel nicht persönlich vorbei. Er verwendet eine Software.

Eine solche Software funktioniert ähnlich wie eine Suchmaschine. Sie durchforstet automatisch das Web. Deshalb nennt man sie Bot oder Spider. Sie kann innerhalb von Sekunden alle genannten Dateien und Pfade sowie den Quellcode prüfen, erkennt ob WordPress verwendet wird, welche Version installiert ist oder besser gleich welche bekannten Sicherheitslücken vorhanden sind. ( LANGER SATZ) Ist eine Sicherheitslücke vorhanden, wird Schadcode darüber eingeschleust, (PUNKT)ist der Weg zum WordPress Admin Login frei, wird durch eine Brute Force Attacke versucht, die Logindaten zu knacken.

Wie verschleiere ich WordPress?

Sie haben bereits durch die Einleitung erkannt, dass die komplette (GESAMT WG WDH) Verschleierung von WordPress ein fast unmögliches Unterfangen ist. Duzende von Pfade und Dateien, alle erdenklichen Hinweise im Quellcode und einige Einstellungen, die auch die Funktionalität und Performance von WordPress beeinträchtigen, müssen geändert werden.

Einige der Möglichkeiten ergeben dennoch Sinn. Insbesondere die Maßnahmen, die einfach umzusetzen sind und keinen Einfluss auf die Funktion haben:

  • Löschen Sie nicht benötigte Dateien wie license.txt, readme.html.
  • mmh? Mir fällt gerade nichts mehr ein, aber ich bin sicher da war noch was.

Und die Maßnahmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von bösen Bots (WAS DAS?) geprüft werden:

Danach wird es aufwändig und gefährlich …

Eine eher abwegige Idee

Man könnte anstelle einer reinen Verschleierungstaktik auch ein anderes CMS simulieren. Ganz einfach wäre es, so zu tun als wäre man ein TYPO3. Die typische TYPO3-Meldung im Quellcode und ein TYPO3-Login unter /typo3, das sollte für den Anfang reichen. Ich werde das auf einer Plattform testen und nach einiger Zeit nachprüfen, ob Bots auf den Trick hereinfallen.

WordPress Weiterleitungen gegen 404-Fehler

Wer nachträglich seine Seitenstruktur ändert, Permalinks von Artikeln kürzt oder die gesamte Permalink-Struktur in WordPress anpasst, macht sich Feinde. Tote Links und 404-Fehlerseiten sind nicht gerne gesehen, weder bei Besuchern und schon gar nicht bei Suchmaschinen.

Kurzfassung ( TL;DR )

Ich empfehle das WordPress Plugin Simple 301 Redirects. Wie der Name schon sagt, ist es einfach und tut genau was es soll. Mehr dazu im Fazit.

301-Weiterleitungen

Gegen 404-Fehler helfen 301-Weiterleitungen. Diese technischen Umleitungen leiten (FÜHREN) Besucher automatisch auf die neue Seite. Für Suchmaschinen wie Google wirken Sie wie ein Umleitungsschild. Deshalb sind diese hilfreichen Techniken auch (WEGLASSEN) bei Suchmaschinenexperten überaus beliebt.

Verschiedene Wege führen zu toten Links und 404-Seiten:

  • Eine Änderung in den Permalink-Optionen unter den WordPress-Einstellungen.
  • Das Löschen von Seiten, Artikeln, Kategorien oder Tags.
  • Änderungen an der hierarchischen Seitenstruktur.
  • Die Änderung von Permalinks in einzelnen Artikeln. Oft eine SEO-Maßnahme (Search Engine Optimization), die nach hinten losgeht.

Und verschiedene Wege führen wieder zu einem ordentlichen URL-Routing:

  • Manuelle Arbeit in der .htaccess-Datei
  • Eigenes URL-Routing erstellen
  • Ein WordPress Plugin dafür verwenden

In Kürze mehr dazu, vorerst ein paar nützliche Links:

Mein Fazit

Ich habe auf verschiedenen Plattformen das Plugin Redirection verwendet und finde es auch ( AUCH SEHR WEGLASSEN) sehr gut. Es ist sehr (WEGLASSEN) umfangreich und erzeugt sinnvolle Statistiken. Das ist gleichzeitig ein Nachteil, weil Statistiken in die Datenbank geschrieben werden. Wenn keiner diese Statistiken liest, machen sie auch wenig Sinn. Für meine eigenen Plattformen verwende ich lieber externe Tools, um über Probleme wie 404-Fehler automatisch per E-Mail informiert zu werden. Deshalb setze ich auf das bewährte und einfache Leichtgewicht Simple 301 Redirects. Kann alles, vermüllt mein WordPress nicht, mag ich!

Eine erfolgreiche WordPress Webseite aufbauen – der Praxisbericht

Eine neue WordPress Webseite oder ein Blog aufbauen ist einfach. Bei vielen Webhostern ist WordPress mit wenigen Klicks installiert, die Auswahl an Themes für WordPress erscheint endlos und mit ein klein wenig Inhaltspflege ist die Seite in wenigen Stunden online.

Wer in die neue WordPress Webseite den Erfolg gleich mit installieren möchte, hat etwas mehr zu tun. Es gibt kein WordPress Plugin oder Theme, dass mit wenigen Klicks garantierten Erfolg mitinstalliert.

Deshalb habe ich einige Aufgaben vor mir. Geplant sind hochwertige Inhalte mit guter Suchmaschinenoptimierung. Dazu möchte ich viele individuelle Funktionen programmieren.

In diesem Artikel dokumentiere ich alle Arbeitsschritte von der Idee bis zur fertigen Webseite. In diesem Zug entstehen auch meine ersten Blogartikel mit weiterführenden Informationen. Ich werde sie hier im Text verlinken.

Zuerst war die Idee

Die Konzeption meiner Webseite in Kurzform

Für meine Arbeit als Freelancer erstelle ich eine neue Webseite. Die Startseite soll als Überblick dienen und mit ein paar eleganten Animationen überzeugen.

Auf den Unterseiten bringe ich meine Leistungen, eine Kontaktmöglichkeit und rechtlich notwendige Texte wie das Impressum unter.

Ein großer Teil der Webseite wird als Blog mit interessanten Artikeln über meine Arbeit und vor allem WordPress-Tipps aufgebaut.

Zuletzt möchte ich die Referenzen aus 25 Jahren Webentwicklung auf meiner Seite unterbringen.

Das passende WordPress Hosting

Die Wahl des richtigen WordPress Hostingpakets hat mich nur kurz beschäftigt. Ich bin mit meinem Hosting-Partner All-Inkl zufrieden. Die 1-Klick-Installation für WordPress funktioniert einwandfrei, SSH und Git sind verfügbar, kostenlose SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt lassen sich bequem installieren. Nicht zuletzt ist der Paketpreis inklusive Domains günstig.

Trotzdem habe ich mir einen Überblick über WordPress Hosting verschafft. Da ich mehrere Blogs betreibe und hoffentlich irgendwann auch mehr Performance benötige, kommt irgendwann ein Performance-Hosting wie Flywheel oder Raidboxes infrage. Dort muss ich mich um viele Dinge wie Varnish, Ngninx und CDN nicht selbst kümmern. Für den Moment reicht All-Inkl völlig aus.

Die Einrichtung bei All-Inkl

Bevor ich WordPress installiere, richte ich die Domain beziehungsweise den Webspace ein. Meine Domain soll auf einen Unterordner zeigen, in dem WordPress seine Dateien installieren kann.

Ich aktiviere außerdem gleich von Anfang an die SSL-Verschlüsselung.

Cover-Test

Die WordPress Installation

Mit der WordPress 1-Klick-Installation von All-Inkl ist dieser Schritt in wenigen Minuten erledigt. Die Installation erfolgt über einen bequemen Assistenten, der auch die benötigte MySQL-Datenbank automatisch anlegt. Da es kein Relaunch ist und derzeit nicht viele Besucher zu erwarten sind, habe ich die Installation bereits auf meiner endgültigen Domain vorgenommen.

Wer bereits eine Webseite hat und einen Relaunch plant, sollte besser eine Subdomain verwenden und die Indexierung für Suchmaschinen abschalten. Die Webseite kann nach Fertigstellung der Webseite auf die Live-Domain übertragen werden. Was beim Relaunch zu beachten ist, lesen Sie in einem eigenen Artikel.

Die Grundkonfiguration von WordPress

Die Grundkonfiguration sollte frühzeitig erfolgen. WordPress funktioniert bereits ohne weitere Einstellungen. Manche nicht sofort vorgenommene Einstellung könnte hingegen später Probleme bereiten oder die Suchmaschinenoptimierung (SEO) negativ beeinflussen.

WordPress Titel und Untertitel

Der erste Schritt ist die Eingabe des Titels und Untertitels der Webseite. Bei vielen WordPress-Seiten wird im Browsertitel und als Alt-Tag für das Logo „Just another WordPress site“ ausgegeben. Dieser kleine Schönheitsfehler bleibt oft von Webseitenbetreibern und Besuchern unbemerkt. Suchmaschinen wie Google nehmen den Untertitel jedoch beim Wort. Es ist eben nur eine weitere WordPress Seite. Von welchem Thema sie handelt bleibt im Verborgenen. Wenn Sie beispielsweise Gebrauchtwagen in München verkaufen, wäre „Gebrauchtwagen aller Marken in München“ eine wesentlich bessere Information. Ich gebe als Titel „Alf Drollinger“ und als Untertitel „Digital Creative Nomad“ ein.

WordPress-Adresse und Website-Adresse

Die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) ändere ich von http:// auf https://. So stelle ich sicher, dass Besucher sofort über SSL mit meinem Webserver kommunizieren und nicht erst versuchen, über die Unverschlüsselte http-Verbindung Kontakt aufzunehmen. Bei mir sind beide Adressen identisch. Sofern Sie WordPress in einen Unterordner installieren, können die beiden URLs bei Ihnen abweichen. Im Artikel WordPress in einen Unterordner installieren erfahren Sie mehr.

WordPress Sprache

Die eingestellte Sprache ändert die Bedienersprache im WordPress-Admin und die an Browser übermittelte Sprachinformation im Quellcode Ihrer Webseite.

Wenn Sie als deutschsprachiger Anwender eine deutschsprachige Webseite erstellen möchten, sollten Sie an dieser Stelle Deutsch einstellen.

Wenn Sie eine englischsprachige Webseite erstellen und trotzdem im Admin auf Deutsch arbeiten möchten, dann sollten Sie hier Englisch einstellen. Ändern Sie zuvor die Sprache in Ihrem Benutzerprofil auf Deutsch, um zu verhindern, dass sich die Sprache im WordPress-Admin für Sie ändert. Die richtige Reihenfolge ist vor allem dann wichtig, wenn Sie der Webseiten-Sprache nicht mächtig sind und noch nicht blind durch den WP-Admin navigieren können.

Passend zur Sprache können Sie die Datums- und Zeitformatierung einstellen.

Wenn Sie eine mehrsprachige WordPress Webseite erstellen möchten, hilft Ihnen der Artikel mehrsprachige WordPress-Seiten erstellen weiter.

Hier gehen die Arbeiten in Kürze weiter! Die nächsten Themen sind vor allem die Struktur Ihres Media-Folders. WordPress nutzt hier standardmäßig einen unpraktikablen Ansatz. Siehe https://www.ctrl.blog/entry/wp-content-uploads.html und https://wordpress.stackexchange.com/questions/256833/why-should-i-use-organize-my-uploads-into-month-and-year-based-folders-option

Permalinks – die WordPress URL-Konfiguration

Die URL-Konfiguration ist ebenfalls eine zeitkritische Angelegenheit. Spätere Änderungen sorgen für tote Links (Deadlinks, auch bekannt als 404-Fehler) und werden von Suchmaschinen gar nicht gerne gesehen.

Startseite erstellen und Statische Homepage einrichten

Siehe https://en.support.wordpress.com/pages/front-page/.

Content First – ich beginne mit den Inhalten

Über den Sinn der Content First Strategie habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Da meine Inhalte viel wichtiger sind, als das Design und die Technik der Webseite, fange ich mit der Inhaltspflege an.

Dazu lege ich zuerst meine Hauptseiten an und fülle die Startseite mit ersten Inhalten.

Die Seiten Impressum und Datenschutz …

Als nächstes schreibe ich einige Artikel. Dabei fallen mir einige Dinge auf, die sich in diesem Arbeitsschritt bereits erledigen lassen:

  • Ich erstelle meine wichtigsten Kategorien und schreibe kurze Beschreibungen.
  • Beim Schreiben der Artikel vergebe ich bereits wichtige Tags.
  • In den Artikeln verwende ich Bilder mit Bildunterschriften, die Bilder sollen mit SEO-optimierten ALT- und Title-Tags versehen werden.
  • Sollen mehrere Bilder angeordnet werden, verwende ich eine Galerie oder ein Bild-Karussell.
  • Für die sinnvolle Darstellung von Quellcode benötige ich noch ein Plugin.

Die WordPress URL-Konfiguration

Die Vorgabe (WELCHE VORGABE) von WordPress ist für viele Blogs nicht die optimale Lösung. URL-Pfade wie https://alf-drollinger.com/2019/05/30/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/ (so sieht der Link zu diesem Artikel aus, wenn keine Konfigurationsänderung gemacht wird) sind auf das Veröffentlichungsdatum bezogen. Viele Blogger möchten aber Artikel im Laufe der Zeit aktualisieren. Die URL suggeriert dem Nutzer aber einen veralteten Artikel. Ändert der Blogger deshalb das Veröffentlichungsdatum, entsteht ein 404-Fehler. Eine bessere Variante wäre also https://alf-drollinger.com/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/. Diese URL ist auch um einiges kürzer. Die URL für die einzelnen Artikel zu ändern ist ohne Plugin nicht möglich und ergibt für diesen Fall keinen Sinn. Einfacher ist die Änderung in der WordPress-Konfiguration.

Hier fehlt noch … URLs, Kommentare, Benutzername, etc. siehe auch https://cyberchimps.com/wordpress-set-homepage/.

Installation meines WordPress Themes

Da mir das TwentyNineteen Theme überhaupt nicht gefällt, installiere ich mein eigenes Starter Theme Dyna.

Ich werde dieses Theme auf meiner Webseite weiterentwickeln. Nach erfolgter Installation sieht meine Webseite schon sehr (ANSTATT SCHON SEHR NUR AUFGERÄUMTER) aufgeräumt aus.

Erstellen eines Child-Themes

Auch wenn ich mein eigenes Theme weiterentwickeln möchte, sollen viele individuelle Anpassungen nicht in dieses Theme wandern. Dyna soll auch auf anderen Webseiten zum Einsatz kommen. Individuelle Änderungen würden diesen Wunsch zunichte machen.

Das Erstellen eines Child-Themes entspricht auch der Vorgehensweise bei gekauften WordPress-Themes.

Das fertige Child-Theme lade ich mit FTP in den /themes-Ordner hoch und aktiviere es danach in WordPress. Jetzt habe ich bei allen Änderungen die Wahl zwischen dem Dyna Theme und meinem individuellen Child-Theme. Ich kann mir also aussuchen, ob die Änderung oder das neue Feature für alle Webseiten gelten soll, die mit dem Dyna Theme laufen oder nur für diese Seite.

Der WordPress Entwickler-Workflow

Von der Wahl des richtigen WordPress Hostings, der Installation eines lokalen Entwicklungsservers und der Aktualisierung der Online-Plattform mit Git. Wer sein WordPress Projekt richtig plant und einrichtet, kann auch in Zukunft einfacher entwickeln. Natürlich kommen viele WordPress Plattformen ohne individuelle Programmierung aus. Ich möchte keine Kompromisse eingehen, deshalb wird meine neue WordPress Webseite individuell entwickelt und umfangreich optimiert.

Alternative sofern kein GIT auf dem Webserver verfügbar: https://wppusher.com/

Suchmaschinen aktiv miteinbeziehen

Obwohl meine Webseite brandneu ist, wird sie bereits in Google gefunden. Ein Vorteil meiner Content First Strategie und der bereits im frühen Stadium öffentlichen Webseite ist die Aufmerksamkeit, die ich bereits von Google bekomme. Deshalb möchte ich in diesem Arbeitsschritt bereits ein klein wenig SEO betreiben.

Zuerst interessiert mich der aktuelle Stand. Wenn ich in Google site:alf-drollinger.com eingebe, sehe ich alle Unterseiten und Blogposts, wie Google sie kennt.

Hier schreibe ich gerade … gleich geht es weiterhttps://www.google.com/search?q=site%3Aalf-drollinger.com

Wie man die Archive optimiert … https://yoast.com/archive-seo/ wird etwas später behandelt.

Matomo Webanalytics installieren

Ich möchte von Anfang an wissen, wer sich auf die neue Webseite verirrt. Neben der verbreiteten Lösung Google Analytics, die vor allem von Datenschützern kritisch gesehen wird, gibt es noch einige andere Web Analytics Lösungen. Ich habe mich für Matomo (ehemals Piwik) entschieden, weil die Daten auf meinem eigenen Server bleiben.

Matomo Webanalytics in WordPress einbinden

Damit Matomo die Besucher zählen kann, muss ein Code-Schnipsel auf der Webseite eingebunden werden. Für WordPress gibt es zwar ein Matomo-Plugin, da ich aber ein eigenes Theme und ein Child-Theme zur Auswahl habe, entscheide ich mich für diesen Weg.

Meiner Meinung nach ist es am Besten, so wenig Plugins wie möglich zu installieren. Viele Plugins schaden der Performance und Sicherheit von WordPress-Installationen. Für Webentwickler ist der beste Code meist selbst geschrieben. Man weiß genau, was der eigene Code macht und kann Probleme schnell lösen, wenn man seinen Code gut dokumentiert (ANSTATT MAN VIELLEICHT ICH?).

Gerade im Moment überlege ich mir, welcher Code in das Dyna-Theme kommen sollte und welcher Code in mein Child-Theme. Gleich geht es weiter …

Impressum, Datenschutz und Cookie-Consent

Da WordPress Kommentare und Matomo ein Cookie auf dem Rechner meiner Besucher speichern (SPEICHERT), wird es höchste Zeit für einen kurzen Abstecher zum Thema Datenschutz. Auch (WEGLASSEN) mein Impressum und die Anbieterkennzeichnung habe ich bisher vernachlässigt. Das hole ich jetzt schleunigst nach.

Weitere Aufgaben folgen:

  • Installation essentieller WordPress Plugins wie Yoast SEO.
  • Mehrsprachigkeit.
  • Das passende Header-Layout.
  • Einbinden des Logos.
  • Ein klein wenig Custom CSS für den Anfang.
  • Google informieren (obwohl ich bereits „drin“ bin)
  • Weitere Arbeiten auf meiner Entwicklungsplattform.
  • Achtung! Erste Besucher kommen. Jetzt verwende ich lieber eine Staging Plattform um neue Funktionen zu testen.
  • Kommentare. Jetzt können Sie mitmachen.
  • Last Update, TL;DR, Progressbar und Lesezeit

Wie meine Webseite ist auch dieser Artikel täglich in Arbeit. Er hört deshalb nicht bei diesem Absatz auf. Schauen Sie einfach in den nächsten Tagen wieder rein, es gibt sicher etwas Neues zu entdecken.

Content First – auf den Inhalt kommt es an

Als Webdesigner, Webentwickler und Autor mit SEO-Ambitionen habe ich über die Jahre eine Menge Projekte gemeinsam mit Werbeagenturen realisiert. Immer wieder kam es dabei zu Problemen, die durch einen falschen Workflow entstanden sind. Deshalb bin ich inzwischen ein großer Fan von Content First.

Content First ist Unsinn, Mobile First ist besser

Um es gleich vorweg zu nehmen. Content First ist nicht der einzige Startpunkt für neue Internetprojekte. Auch Mobile First und User First sind richtig. Das eine schließt die anderen nicht aus.

Typische Fehler durch Content First vermeiden

Das hat doch jeder Internetnutzer schon einmal gesehen. Der Text passt einfach nicht in den Button, die Navigation ist zu lange geraten, bricht an einer denkbar schlechten Stelle um und zerstört das hübsche Weblayout.

Oft sind es mehrsprachige Webseiten, bei denen diese Probleme auftreten. Auch große Webseiten wie Amazon, Microsoft oder Google haben dieses Problem erst im Laufe der Jahre in den Griff bekommen. Mehrsprachigkeit ist eben nicht trivial. „Buy now!“ ist eben kürzer als „Jetzt bestellen!“. Wenn dann noch der Rechtsanwalt mit dem Zusatz „Jetzt zahlungspflichtig bestellen!“ kommt, um den Shop für Deutschland rechtssicher zu bekommen, dann hat der Button endgültig seine Passform verloren.

Dieses Problem könnte Nutzern älterer Windows Versionen schon begegnet sein. Anstatt über den Button hinaus zu schreiben, hat man sich für eine Abkürzung entschieden. Optimal ist die Lösung trotzdem nicht.

Ich brech ab! Problem im Windows UX Design beim Cancel Button.

Nicht nur Mehrsprachigkeit und Rechtssicherheit sind typisch für solche Anzeigefehler. Immer wenn Texter und SEOs in einem vorgefertigten Layout-Rahmen arbeiten sollen, passieren Unfälle dieser Art.

Der alte Workflow und seine Tücken

Das Webdesign steht. Es steht zwar überall „Lorem ipsum dolorem“, der typische Platzhaltertext, aber die Geschäftsleitung ist begeistert. Die Präsentation ist rundum gelungen. Jetzt sind die Webentwickler dran, den Designentwurf in eine funktionierende Webseite umzuwandeln.

Es wird eifrig programmiert. Vor allem der großflächige Teaser soll später Aufmerksamkeit erregen. Auf dem Hintergrundbild, das als Platzhalter verwendet wird räkelt sich ein Model auf der schicken Designercouch. Die Textbox ist geschickt darüber drapiert, ohne das Produkt oder die weibliche Schönheit zu verdecken. Statt Lorem Ipsum hat man inzwischen sogar „Schöne Wohnwelt – Willkommen in Ihrem neuen Zuhause“ als Platzhalter eingesetzt.

Weder lesbar noch vertrauenserweckend. Dieser Fehler kostet Kunden.

Nach vielen Stunden Programmierarbeit ist die neue Webseite fertig. Das behaupten zumindest der Webdesigner und die Webentwickler. Die Textagentur und der Suchmaschinen-Experte sehen das anders. Sie versuchen gerade gemeinsam eine Lösung für ihr Problem zu finden. Denn statt dem wenig aussagekräftigen Platzhaltertext sollen gute Inhalte in die Webseite, die das Suchmaschinenranking unterstützen. Der Fotograf fragt sich zur gleichen Zeit, wie er alle Produktbilder so hinbekommt, dass die Textbox nicht das halbe Produkt verdeckt.

Problem erkannt? Hier kommt die Lösung.

Content First ist die Problemlösung

Zuerst kommt der Inhalt. Schicke animierte Webseite, Online-Shop oder mehrsprachiges Newsportal. Es spielt keine Rolle für welche Art von Projekt eine Neuentwicklung oder ein Relaunch geplant ist. Wer zuerst eine optisch simple Plattform aufsetzt und alle Inhalte dort vereint, spart sich das Ping-Pong Spiel zwischen Texter und Gestaltung. Am besten wäre es, wenn sich die Inhalte nicht auf wenige Beispiele beschränken, sondern alle Artikel, Produkte, Webseiteninhalte und Sprachen bereits vorhanden sind.

Geben Sie Ihrem Webdesigner direkten Zugriff auf diese Plattform und machen Sie die Vereinbarkeit von Design und Inhalten zur dringenden Zielvorgabe.

Lassen Sie den Webentwickler direkt auf Ihrer Content-Plattform arbeiten. Tauchen während der Programmierung des Weblayouts und der Gestaltungselemente Probleme auf, können diese frühzeitig gelöst werden.

Content First, Mobile First und User First

Wenn Webdesigner und Webentwickler mit echten Inhalten arbeiten dürfen, steht auch den beiden Ansätzen Mobile First und User First nichts im Wege. Dazu werde ich in Kürze einen ausführlichen Artikel schreiben.

Content First in der Praxis

Ich selbst habe beschlossen, die Content First Strategie auf meinen Webseiten zu nutzen. Das ist nicht immer einfach, denn während die Gestaltungsideen schon in meinen Fingern jucken und schleunigst aus mir heraus wollen, ist die Erstellung von Inhalten manchmal zäh und langwierig.

Auf dieser Webseite möchte ich trotzdem mindestens 15 Artikel schreiben, nahezu alle Unterseiten, Kategorien, Tags und Projekte mit Textinhalten versehen und jeden Button beschriftet haben, bevor das erste Pixel geschubst wird.

Sieht noch nicht gut aus. Content First Webseite ohne Layout und Design.

Ich werde diesen Prozess in den nächsten Wochen für Sie festhalten. Bereits bei den ersten drei Artikeln wird klar. Die langen Titelzeilen meiner Artikel passen nicht in ein kleines dreispaltiges Layoutsystem. Ich hatte ein entsprechendes Grid geplant. Jetzt ist noch eine gute Zeit, mir etwas besseres einfallen zu lassen:

Blog Grid mit viel zu langen Titelzeilen. Dank Content First frühzeitig erkannt.

Notiz: nach Content kommt nicht immer sofort das Design. Wer den Webentwickler frühzeitig in das Projekt einbezieht, erspart sich eventuell weitere Überraschungen. Beispiele folgen.

WordPress Development Workflows im Überblick

Wer mit WordPress in die Webentwicklung einsteigt, macht sich oftmals wenig Gedanken über seine Arbeitsabläufe. Es ist schließlich ganz einfach, die ersten Anpassungen zu machen:

Konfiguration und Theme Customizer

Viele Änderungen können direkt in WordPress konfiguriert werden. Themes, Plugins, Menüs und Widgets bringen schon einige individuelle Einstellmöglichkeiten. Der Theme Customizer ist ebenfalls eine feine Sache. Je nach Theme können dort Header, Footer, Hintergründe, Farben und Formen angepasst werden. Was nicht mit wenigen Klicks zu ändern ist, kann über das Custom CSS individualisiert werden.

Auf den ersten Blick erscheinen diese Möglichkeiten grenzenlos. Ist die pixelgenaue Umsetzung oder eine Individualentwicklung gefordert, reichen Konfiguration und Theme Customizer dagegen nicht mehr aus.

Der Theme Editor

Der Theme Editor soll den Zugriff auf Theme-Dateien auch ohne FTP oder SSH-Zugriff ermöglichen. Wer aus dem WordPress Admin auf den Menüpunkt Design > Theme Editor klickt wird mit einer Warnmeldung begrüßt. Nicht ohne Grund.

Denn der Theme Editor ist aus mehreren Gründen keine gute Idee. Erstens macht es wenig Sinn, Anpassungen an einem Theme vorzunehmen, die beim nächsten Theme-Update überschrieben werden. Zweitens kann ein unerfahrener WordPress Entwickler die Webseite mit dem Theme Editor abschießen und sich dabei selbst aussperren. Eine kleine Unachtsamkeit im Code reicht aus und WordPress ist ohne direkten Zugang zu den Dateien nicht mehr zu retten.

Wie im Artikel über WordPress Sicherheit (kommt in Kürze) beschrieben, empfehle ich deshalb den Theme Editor ganz abzuschalten.

WordPress Theme Builder

Theme Builder wie Divi oder Elementor sollen diese Limitationen aufheben. Auch ohne jegliche Programmierkenntnisse. Aber diese Möglichkeiten haben einen Preis. Damit ist nicht nur der Kaufpreis eines Theme Builders gemeint, sondern vor allem Themen wie Vendor lock-in, Performance und Security. Im Artikel über WordPress Theme Builder (kommt in Kürze) gehe ich näher darauf ein.

All Magic comes with a price.

Cowboy Coding

Der nächste Schritt, den WordPress Einsteiger in der Regel gehen, ist das sogenannte Cowboy Coding. Die Datei eines Themes oder Plugins wird per FTP heruntergeladen, lokal geändert und dann wieder hochgeladen. Das ist nicht nur ermüdend, sondern vor allem gefährlich. Vergisst man vor der Änderung eine Sicherung der geänderten Dateien anzulegen, wird man nach einiger Zeit eine schmerzhafte Erfahrung machen. Jeder Entwickler hat sich in diesem Moment schon selbst verflucht.

Abgesehen davon ist diese Vorgehensweise zwar für eine kleine Änderung tragfähig. Ein eigenes Plugin oder Theme auf diese Art zu entwickeln, grenzt dagegen an Selbstgeißelung.

Local by Flywheel

Wer vom Cowboy Coding bereits die Nase voll hat, stößt auf seiner Suche nach einer besseren Lösung wahrscheinlich auf Local. Die Lokale Entwicklungsumgebung bringt eine schicke Oberfläche mit, einen Webserver, Datenbankserver, automatische Sicherung und die einfache Bereitstellung auf einen Webserver. Hört sich super an!

Das Problem dabei: die direkte Bereitstellung ist auf das Flywheel Webhosting begrenzt. Auch wenn Flywheel durchaus einen guten Eindruck macht. Das WordPress Hosting bei Flywheel ist teuer und hat einige Limitationen.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im Artikel WordPress Workflow mit Local by Flywheel.

Eigener WordPress Workflow mit Git

In Kürze wird es an dieser Stelle weitergehen. Bis dahin empfehle ich Ihnen diese Artikel.

Qualitätssicherung

Es wird noch mehrere Artikel zu diesem Thema geben, aber auf die Schnelle einige Links zur fortlaufenden Qualitätssicherung:

Das sind für den Anfang die wichtigsten QS-Tools. Mehr in Kürze …

Die Gestaltung startet ab hier

Im Artikel weiter oben muss ich noch einiges aufräumen. Es ist nicht ganz einfach, die Webseite und mein Theme gleichzeitig mit den Artikeln weiter zu entwickeln. Aber ich bleibe dran. Inzwischen habe ich mein Logo und die Hintergrund auf der Seite aktiviert. Ganz ohne ein Design weitermachen … hmm … kann ich einfach nicht. Das Thema Webdesign ist in einem Extra Artikel zu finden. Einer der nächsten Schritte ist der Sticky Footer