Wie finde ich das richtige WordPress-Theme?

Es gibt über 50.000 WordPress-Themes, davon einige Tausend kostenlose. Warum bezahlen trotzdem viele Nutzer Geld für Themes? Wie finden Sie das richtige Theme für Ihr Projekt?

TL;DR

Themes sind etwas mehr als nur Designvorlagen für Webseiten. In WordPress können Themes eine Menge an speziellen Funktionen mitbringen. Deshalb ist die Antwort auf die Frage nach dem passenden Theme nicht so einfach. Wer das Basiswissen überspringen möchte, kann sich den entscheidenden Tipp direkt im Fazit Wie finde ich mein Theme?abholen.

PHP

Content First – auf den Inhalt kommt es an

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All that is what? Why Intro? What should that do for me? Tell me!

Inhalt

  • Was ist eigentlich ein WordPress-Theme?
  • Warum Geld bezahlen, wenn WordPress kostenlos ist?
  • Die unterschiedlichen Arten von WordPress-Themes
    • Spezifische Themes und einfache Designs
    • Multipurpose-Themes und Website-Builder
    • Starter-Themes und Theme-Frameworks
    • Individuelle Themes und Child-Themes
    • Spezielle Themes z. B. für WooCommerce
  • Die wichtigsten Faktoren bei der Theme-Wahl
  • Die besten kostenfreien WordPress-Themes
  • Die meistverkauften Premim-Themes
  • Die Zukunft von WordPress-Themes
  • Wie finde ich mein Theme?

Was ist eigentlich ein WordPress-Theme?

WordPress ist ein Content Management System. Es lassen sich Inhalte wie Artikel und Seiten mit Text und Bildern darin verwalten. Damit dieses Inhalte auf einer Webseite ausgegeben werden können, benötigt WordPress ein Theme.

Einfach gesagt enthält ein Theme die Gestaltung der Webseite.

Etwas ausführlicher ausgedrückt enthält ein Theme

  • Template-Dateien, meist PHTML-Templates
  • Style-Dateien als CSS oder auch als SCSS / Sass
  • Individuelle Funktionen, in PHP programmiert
  • JavaScript-Funktionen, optional als JS-Dateien
  • Grafiken, Icons und Schriften sofern benötigt

Warum Geld bezahlen, wenn WordPress kostenlos ist?

Warum?

Die unterschiedlichen Arten von WordPress-Themes

Die Unterschiede bei WordPress-Themes sind für die richtige Wahl entscheidend. Es gibt bei WordPress keine klare Unterteilung und keine Vorschriften dafür, welches Theme für welchen Zweck ist. Dennoch haben sich einige Begriffe geprägt, an denen man WordPress-Themes gut unterscheiden kann.

Spezifische Themes und einfache Designs

Viele kostenfreie Themes wurden für einen bestimmten Zweck entwickelt, sind für eine Branche geeignet oder haben ein vorgegebenes Design.

Nehmen wir als Beispiel ein Wedding-Theme. Typische grafische Gestaltung für eine digitale Hochzeitseinladung, Funktionen wie eine Menükarte und eine Galerie für Hochzeitsbilder. Das Theme könnte also auch für ein Restaurant oder ein Brautmodengeschäft funktionieren. Zu einem Industriebetrieb oder einer Schlosserei passt es höchstwahrscheinlich nicht.

Passt eines dieser fertigen, spezialisierten Themes optisch und vom Funktionsumfang, ist es der schnellste Weg zu einer fertigen WordPress-Webseite. Die kostenpflichtigen Premium-Themes bringen oftmals komplette Demo-Inhalte mit, so dass man nur noch Bilder austauschen und Texte überschreiben muss.

Sie sollten sich sicher sein, dass die Funktionen und Inhalte passen. Branchenspezifische Themes und fertige Gestaltungsvorlagen sind in der Regel nicht gut konfigurierbar. Die Startseite hat einen festen Aufbau, Funktionen und Inhalte passen zur Aufgabe. Oft sind Schriftarten, Farben und Formen nicht in den Einstellungen änderbar.

Wenn Sie einen Webdesigner mit gewünschten Anpassungen beauftragen, wird er Ihnen möglicherweise erklären, dass das Theme nicht anpassbar ist. Die vorgeschlagene Neuentwicklung wäre zeitsparender. Das ist nicht unbedingt ein Trick, sondern häufig Realität. Ein Problem vieler Themes ist die mangelnde Flexibilität.

Multipurpose-Themes und Website-Builder

Starter-Themes und Theme-Frameworks

Individuelle Themes und Child-Themes

Spezielle Themes z. B. für WooCommerce

Die besten kostenfreien WordPress-Themes

Die meistverkauften WordPress-Themes

Die Zukunft von WordPress-Themes

Wie finde ich mein Theme?

D

WordPress Theme Entwicklung

Wie ich im Artikel Eine erfolgreiche WordPress Webseite aufbauen – der Praxisbericht erwähnt habe, war mir kein WordPress Theme gut genug. Es gibt einige tolle kostenlose WordPress Themes und kostenpflichtige Premium-Themes für WordPress, die ich getestet habe. Letztendlich hatten aber alle einen Haken. Meistens war es die Performance. Also habe ich mich entschlossen, ein eigenes Theme zu entwickeln. Das Ausmaß dieser Entscheidung ist noch nicht abzusehen.

Ein WordPress Theme konzipieren

Bevor es daran geht, sein WordPress Theme zu entwickeln, sollte ein Konzept existieren.

Warum benötige ich ein eigenes Theme?

Was fehlt an den 183.486 WordPress Themes, die es schon gibt? Was kann ich mit meinem eigenen Theme, was ich mit Theme Buildern oder Multipurpose Themes wie Divi oder Elementor nicht kann? Ich habe eine Menge eigenartiger Ideen für meine Webseiten, die ich in individuellen Child-Themes platzieren möchte. Mit überladenen Theme Buildern wie Divi bin ich bereits nach kurzer Zeit im Streit über Ladezeit und Performance auseinander gegangen. Astra, OceanWP, und GeneratePress gefielen mir gut, hatten aber entweder Einschränkungen mit denen ich nicht leben wollte oder von Anfang an Performanceprobleme. Entweder fehlende Features oder überladen. Zu aufwändig wäre es geworden, die Performance in Child-Themes wieder in den Griff zu bekommen.

Wo möchte ich das Theme einsetzen?

Wenn es nur um eine einzige Webseite geht, kann einiges Hart-codiert werden. Der Google Analytics oder Matomo Code wird einfach in das Footer-Partial kopiert, anstatt es über die Theme-Konfiguration dynamisch einstellbar zu machen. In meinem Fall sind es nicht nur mehrsprachige Webseiten, die dann Probleme machen. Ich möchte mein Theme auf komplett unterschiedlichen Webseiten einsetzen.

Was für Funktionen soll das Theme haben?

WordPress kann viel Dinge leisten. Blog, CMS, Newsportal oder Online-Shop. Welche Features soll das Theme unterstützen. Natürlich können im eigenen Theme jederzeit Funktionen nachgerüstet werden. Wer vorher schon darüber nachdenkt, hat es trotzdem einfacher, sein Theme sauber zu strukturieren.

Ich führe eine Feature-Liste und möchte mit den meisten Core-Funktionen und wichtigen Plugins kompatibel sein. Am wichtigsten ist mir die Kompatibilität zu Gutenberg, dem neuen WordPress Editor.

Wie soll das Theme veröffentlicht werden?

Soll das Theme kostenfrei auf WordPress.org oder kostenpflichtig auf einem Theme Marktplatz veröffentlicht werden? Soll der Code des Themes auf Github zur Verfügung gestellt werden? Welche Open Source Lizenz ist dafür richtig?

Natürlich ist es keine Pflicht, sein Theme zu veröffentlichen. Wer ein Theme für die eigene Webseite erstellt und Einstellungen, Logo und Farben deshalb nicht konfigurierbar macht, sollte diese Idee gleich von der Todo-Liste streichen. Für WordPress-Themes ist es zwar Pflicht, den Code unter einer Open Source Lizenz zu veröffentlichen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass jedes Theme veröffentlicht werden muss.

Ich möchte mir diese Möglichkeit offen halten, deshalb halte ich die WordPress Review Guidelines ein.

Wie soll das Theme denn heißen?

Naja, ist doch nicht so wichtig. Namen sind Schall und Rauch. Nicht ganz. Die Namensgebung ist durchaus wichtig. Sofern es nicht nur um eine private Eigenentwicklung geht, sollte vorab geprüft werden, ob der Name mit den WordPress Theme Naming Conventions vereinbar ist. Danach ist zu prüfen, ob der Name bereits im Theme Verzeichnis von WordPress.org und dem potentiellen Theme Marktplatz existiert. Wer darauf Wert legt, auch auf Github mit einer eigenen Organisation (also einem Firmennamen oder Open Source Team) vertreten zu sein, sollte auch dort die Verfügbarkeit prüfen.

Soll aus dem Theme eine Marke werden, dann ist auch die markenrechtliche Prüfung, die Domainrecherche und die Verfügbarkeit in den entsprechenden sozialen Netzwerken sinnvoll. Wie man eine erfolgreiche Marke aufbaut, erkläre ich in Kürze in einem eigenen Artikel.

Aus Entwicklersicht ist die Namensgebung wichtig, sofern Namespaces verwendet werden sollen. Namespacing in PHP bietet viele Vorteile und sollte bei der Entwicklung von WordPress Themes und Plugins viel öfter Verwendung finden. Einen Artikel über Namespacing schreibe ich in Kürze. Bis dahin: https://www.google.com/search?q=namespace+wordpress+theme

Mein Theme heißt Dyna, weil es sehr dynamisch sein wird. Da es kein fertiges Theme werden soll, sondern eher ein Starter-Theme mit vielen Extras, nenne ich es WordPress Theme Framework. Die Markenrecherche zeigt mir freie Bahn, die Domain https://dyna.press war frei und in Github habe ich den Code unter Dyna-Press verfügbar gemacht. Dyna selbst war in Github durch ein ungenutztes Profil belegt. Ich werde in einiger Zeit versuchen, unter Berufung auf die Github Name Squatting Policy an den besseren Namen zu kommen. In sozialen Netzwerken bleibt mir dagegen nichts anderes übrig, als Dyna-Press auszuschreiben. Profile auf Facebook, Twitter und Co. habe ich ohnehin momentan noch nicht geplant.

Ein WordPress Theme von Grund auf entwickeln

Wer sich mit der Entwicklung eines eigenen WordPress-Themes beschäftigt, sollte wissen, was für Dateien im Theme-Folder benötigt werden und wie ein Theme aufgebaut wird. Dieses Wissen hilft auch dann, wenn dieser Entwicklungsansatz gar nicht infrage kommt.

Ein Theme von Grund auf zu entwickeln wird hier erklärt: https://www.sitepoint.com/build-wordpress-theme-from-scratch-basics/. Ein eigener Artikel auf Deutsch ist in Arbeit.

Ein Starter-Theme oder Theme-Framework als Basis

Da Dyna selbst ein Starter-Theme bzw. Theme Framework ist, würde ich diese Variante bevorzugen, wenn ich ein eigenes Theme entwickeln würde. Ich habe mich dazu entschieden von der untersten Basis aus zu entwickeln, weil ich für Gutenberg (zur Zeit des Starts meiner Entwicklung noch in der Beta-Phase) kein passendes Starter-Theme gefunden habe.

Heute sind mehrere Starter-Themes und Theme Frameworks mit Gutenberg kompatibel. Eine Liste der besten Starter-Themes und Theme-Frameworks für WordPress und Gutenberg gibt es in Kürze.

Es geht Los mit der Entwicklung

In wenigen Tagen starte ich hier mit der Praxis … bis dahin: https://wpshout.com/wordpress-theme-development/

WordPress Weiterleitungen gegen 404-Fehler

Wer nachträglich seine Seitenstruktur ändert, Permalinks von Artikeln kürzt oder die gesamte Permalink-Struktur in WordPress anpasst, macht sich Feinde. Tote Links und 404-Fehlerseiten sind nicht gerne gesehen, weder bei Besuchern und schon gar nicht bei Suchmaschinen.

Kurzfassung ( TL;DR )

Ich empfehle das WordPress Plugin Simple 301 Redirects. Wie der Name schon sagt, ist es einfach und tut genau was es soll. Mehr dazu im Fazit.

301-Weiterleitungen

Gegen 404-Fehler helfen 301-Weiterleitungen. Diese technischen Umleitungen leiten (FÜHREN) Besucher automatisch auf die neue Seite. Für Suchmaschinen wie Google wirken Sie wie ein Umleitungsschild. Deshalb sind diese hilfreichen Techniken auch (WEGLASSEN) bei Suchmaschinenexperten überaus beliebt.

Verschiedene Wege führen zu toten Links und 404-Seiten:

  • Eine Änderung in den Permalink-Optionen unter den WordPress-Einstellungen.
  • Das Löschen von Seiten, Artikeln, Kategorien oder Tags.
  • Änderungen an der hierarchischen Seitenstruktur.
  • Die Änderung von Permalinks in einzelnen Artikeln. Oft eine SEO-Maßnahme (Search Engine Optimization), die nach hinten losgeht.

Und verschiedene Wege führen wieder zu einem ordentlichen URL-Routing:

  • Manuelle Arbeit in der .htaccess-Datei
  • Eigenes URL-Routing erstellen
  • Ein WordPress Plugin dafür verwenden

In Kürze mehr dazu, vorerst ein paar nützliche Links:

Mein Fazit

Ich habe auf verschiedenen Plattformen das Plugin Redirection verwendet und finde es auch ( AUCH SEHR WEGLASSEN) sehr gut. Es ist sehr (WEGLASSEN) umfangreich und erzeugt sinnvolle Statistiken. Das ist gleichzeitig ein Nachteil, weil Statistiken in die Datenbank geschrieben werden. Wenn keiner diese Statistiken liest, machen sie auch wenig Sinn. Für meine eigenen Plattformen verwende ich lieber externe Tools, um über Probleme wie 404-Fehler automatisch per E-Mail informiert zu werden. Deshalb setze ich auf das bewährte und einfache Leichtgewicht Simple 301 Redirects. Kann alles, vermüllt mein WordPress nicht, mag ich!

Eine erfolgreiche WordPress Webseite aufbauen – der Praxisbericht

Eine neue WordPress Webseite oder ein Blog aufbauen ist einfach. Bei vielen Webhostern ist WordPress mit wenigen Klicks installiert, die Auswahl an Themes für WordPress erscheint endlos und mit ein klein wenig Inhaltspflege ist die Seite in wenigen Stunden online.

Wer in die neue WordPress Webseite den Erfolg gleich mit installieren möchte, hat etwas mehr zu tun. Es gibt kein WordPress Plugin oder Theme, dass mit wenigen Klicks garantierten Erfolg mitinstalliert.

Deshalb habe ich einige Aufgaben vor mir. Geplant sind hochwertige Inhalte mit guter Suchmaschinenoptimierung. Dazu möchte ich viele individuelle Funktionen programmieren.

In diesem Artikel dokumentiere ich alle Arbeitsschritte von der Idee bis zur fertigen Webseite. In diesem Zug entstehen auch meine ersten Blogartikel mit weiterführenden Informationen. Ich werde sie hier im Text verlinken.

Zuerst war die Idee

Die Konzeption meiner Webseite in Kurzform

Für meine Arbeit als Freelancer erstelle ich eine neue Webseite. Die Startseite soll als Überblick dienen und mit ein paar eleganten Animationen überzeugen.

Auf den Unterseiten bringe ich meine Leistungen, eine Kontaktmöglichkeit und rechtlich notwendige Texte wie das Impressum unter.

Ein großer Teil der Webseite wird als Blog mit interessanten Artikeln über meine Arbeit und vor allem WordPress-Tipps aufgebaut.

Zuletzt möchte ich die Referenzen aus 25 Jahren Webentwicklung auf meiner Seite unterbringen.

Das passende WordPress Hosting

Die Wahl des richtigen WordPress Hostingpakets hat mich nur kurz beschäftigt. Ich bin mit meinem Hosting-Partner All-Inkl zufrieden. Die 1-Klick-Installation für WordPress funktioniert einwandfrei, SSH und Git sind verfügbar, kostenlose SSL-Zertifikate mit Let’s Encrypt lassen sich bequem installieren. Nicht zuletzt ist der Paketpreis inklusive Domains günstig.

Trotzdem habe ich mir einen Überblick über WordPress Hosting verschafft. Da ich mehrere Blogs betreibe und hoffentlich irgendwann auch mehr Performance benötige, kommt irgendwann ein Performance-Hosting wie Flywheel oder Raidboxes infrage. Dort muss ich mich um viele Dinge wie Varnish, Ngninx und CDN nicht selbst kümmern. Für den Moment reicht All-Inkl völlig aus.

Die Einrichtung bei All-Inkl

Bevor ich WordPress installiere, richte ich die Domain beziehungsweise den Webspace ein. Meine Domain soll auf einen Unterordner zeigen, in dem WordPress seine Dateien installieren kann.

Ich aktiviere außerdem gleich von Anfang an die SSL-Verschlüsselung.

Cover-Test

Die WordPress Installation

Mit der WordPress 1-Klick-Installation von All-Inkl ist dieser Schritt in wenigen Minuten erledigt. Die Installation erfolgt über einen bequemen Assistenten, der auch die benötigte MySQL-Datenbank automatisch anlegt. Da es kein Relaunch ist und derzeit nicht viele Besucher zu erwarten sind, habe ich die Installation bereits auf meiner endgültigen Domain vorgenommen.

Wer bereits eine Webseite hat und einen Relaunch plant, sollte besser eine Subdomain verwenden und die Indexierung für Suchmaschinen abschalten. Die Webseite kann nach Fertigstellung der Webseite auf die Live-Domain übertragen werden. Was beim Relaunch zu beachten ist, lesen Sie in einem eigenen Artikel.

Die Grundkonfiguration von WordPress

Die Grundkonfiguration sollte frühzeitig erfolgen. WordPress funktioniert bereits ohne weitere Einstellungen. Manche nicht sofort vorgenommene Einstellung könnte hingegen später Probleme bereiten oder die Suchmaschinenoptimierung (SEO) negativ beeinflussen.

WordPress Titel und Untertitel

Der erste Schritt ist die Eingabe des Titels und Untertitels der Webseite. Bei vielen WordPress-Seiten wird im Browsertitel und als Alt-Tag für das Logo „Just another WordPress site“ ausgegeben. Dieser kleine Schönheitsfehler bleibt oft von Webseitenbetreibern und Besuchern unbemerkt. Suchmaschinen wie Google nehmen den Untertitel jedoch beim Wort. Es ist eben nur eine weitere WordPress Seite. Von welchem Thema sie handelt bleibt im Verborgenen. Wenn Sie beispielsweise Gebrauchtwagen in München verkaufen, wäre „Gebrauchtwagen aller Marken in München“ eine wesentlich bessere Information. Ich gebe als Titel „Alf Drollinger“ und als Untertitel „Digital Creative Nomad“ ein.

WordPress-Adresse und Website-Adresse

Die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) ändere ich von http:// auf https://. So stelle ich sicher, dass Besucher sofort über SSL mit meinem Webserver kommunizieren und nicht erst versuchen, über die Unverschlüsselte http-Verbindung Kontakt aufzunehmen. Bei mir sind beide Adressen identisch. Sofern Sie WordPress in einen Unterordner installieren, können die beiden URLs bei Ihnen abweichen. Im Artikel WordPress in einen Unterordner installieren erfahren Sie mehr.

WordPress Sprache

Die eingestellte Sprache ändert die Bedienersprache im WordPress-Admin und die an Browser übermittelte Sprachinformation im Quellcode Ihrer Webseite.

Wenn Sie als deutschsprachiger Anwender eine deutschsprachige Webseite erstellen möchten, sollten Sie an dieser Stelle Deutsch einstellen.

Wenn Sie eine englischsprachige Webseite erstellen und trotzdem im Admin auf Deutsch arbeiten möchten, dann sollten Sie hier Englisch einstellen. Ändern Sie zuvor die Sprache in Ihrem Benutzerprofil auf Deutsch, um zu verhindern, dass sich die Sprache im WordPress-Admin für Sie ändert. Die richtige Reihenfolge ist vor allem dann wichtig, wenn Sie der Webseiten-Sprache nicht mächtig sind und noch nicht blind durch den WP-Admin navigieren können.

Passend zur Sprache können Sie die Datums- und Zeitformatierung einstellen.

Wenn Sie eine mehrsprachige WordPress Webseite erstellen möchten, hilft Ihnen der Artikel mehrsprachige WordPress-Seiten erstellen weiter.

Hier gehen die Arbeiten in Kürze weiter! Die nächsten Themen sind vor allem die Struktur Ihres Media-Folders. WordPress nutzt hier standardmäßig einen unpraktikablen Ansatz. Siehe https://www.ctrl.blog/entry/wp-content-uploads.html und https://wordpress.stackexchange.com/questions/256833/why-should-i-use-organize-my-uploads-into-month-and-year-based-folders-option

Permalinks – die WordPress URL-Konfiguration

Die URL-Konfiguration ist ebenfalls eine zeitkritische Angelegenheit. Spätere Änderungen sorgen für tote Links (Deadlinks, auch bekannt als 404-Fehler) und werden von Suchmaschinen gar nicht gerne gesehen.

Startseite erstellen und Statische Homepage einrichten

Siehe https://en.support.wordpress.com/pages/front-page/.

Content First – ich beginne mit den Inhalten

Über den Sinn der Content First Strategie habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Da meine Inhalte viel wichtiger sind, als das Design und die Technik der Webseite, fange ich mit der Inhaltspflege an.

Dazu lege ich zuerst meine Hauptseiten an und fülle die Startseite mit ersten Inhalten.

Die Seiten Impressum und Datenschutz …

Als nächstes schreibe ich einige Artikel. Dabei fallen mir einige Dinge auf, die sich in diesem Arbeitsschritt bereits erledigen lassen:

  • Ich erstelle meine wichtigsten Kategorien und schreibe kurze Beschreibungen.
  • Beim Schreiben der Artikel vergebe ich bereits wichtige Tags.
  • In den Artikeln verwende ich Bilder mit Bildunterschriften, die Bilder sollen mit SEO-optimierten ALT- und Title-Tags versehen werden.
  • Sollen mehrere Bilder angeordnet werden, verwende ich eine Galerie oder ein Bild-Karussell.
  • Für die sinnvolle Darstellung von Quellcode benötige ich noch ein Plugin.

Die WordPress URL-Konfiguration

Die Vorgabe (WELCHE VORGABE) von WordPress ist für viele Blogs nicht die optimale Lösung. URL-Pfade wie https://alf-drollinger.com/2019/05/30/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/ (so sieht der Link zu diesem Artikel aus, wenn keine Konfigurationsänderung gemacht wird) sind auf das Veröffentlichungsdatum bezogen. Viele Blogger möchten aber Artikel im Laufe der Zeit aktualisieren. Die URL suggeriert dem Nutzer aber einen veralteten Artikel. Ändert der Blogger deshalb das Veröffentlichungsdatum, entsteht ein 404-Fehler. Eine bessere Variante wäre also https://alf-drollinger.com/eine-erfolgreiche-wordpress-webseite-aufbauen-der-praxisbericht/. Diese URL ist auch um einiges kürzer. Die URL für die einzelnen Artikel zu ändern ist ohne Plugin nicht möglich und ergibt für diesen Fall keinen Sinn. Einfacher ist die Änderung in der WordPress-Konfiguration.

Hier fehlt noch … URLs, Kommentare, Benutzername, etc. siehe auch https://cyberchimps.com/wordpress-set-homepage/.

Installation meines WordPress Themes

Da mir das TwentyNineteen Theme überhaupt nicht gefällt, installiere ich mein eigenes Starter Theme Dyna.

Ich werde dieses Theme auf meiner Webseite weiterentwickeln. Nach erfolgter Installation sieht meine Webseite schon sehr (ANSTATT SCHON SEHR NUR AUFGERÄUMTER) aufgeräumt aus.

Erstellen eines Child-Themes

Auch wenn ich mein eigenes Theme weiterentwickeln möchte, sollen viele individuelle Anpassungen nicht in dieses Theme wandern. Dyna soll auch auf anderen Webseiten zum Einsatz kommen. Individuelle Änderungen würden diesen Wunsch zunichte machen.

Das Erstellen eines Child-Themes entspricht auch der Vorgehensweise bei gekauften WordPress-Themes.

Das fertige Child-Theme lade ich mit FTP in den /themes-Ordner hoch und aktiviere es danach in WordPress. Jetzt habe ich bei allen Änderungen die Wahl zwischen dem Dyna Theme und meinem individuellen Child-Theme. Ich kann mir also aussuchen, ob die Änderung oder das neue Feature für alle Webseiten gelten soll, die mit dem Dyna Theme laufen oder nur für diese Seite.

Der WordPress Entwickler-Workflow

Von der Wahl des richtigen WordPress Hostings, der Installation eines lokalen Entwicklungsservers und der Aktualisierung der Online-Plattform mit Git. Wer sein WordPress Projekt richtig plant und einrichtet, kann auch in Zukunft einfacher entwickeln. Natürlich kommen viele WordPress Plattformen ohne individuelle Programmierung aus. Ich möchte keine Kompromisse eingehen, deshalb wird meine neue WordPress Webseite individuell entwickelt und umfangreich optimiert.

Alternative sofern kein GIT auf dem Webserver verfügbar: https://wppusher.com/

Suchmaschinen aktiv miteinbeziehen

Obwohl meine Webseite brandneu ist, wird sie bereits in Google gefunden. Ein Vorteil meiner Content First Strategie und der bereits im frühen Stadium öffentlichen Webseite ist die Aufmerksamkeit, die ich bereits von Google bekomme. Deshalb möchte ich in diesem Arbeitsschritt bereits ein klein wenig SEO betreiben.

Zuerst interessiert mich der aktuelle Stand. Wenn ich in Google site:alf-drollinger.com eingebe, sehe ich alle Unterseiten und Blogposts, wie Google sie kennt.

Hier schreibe ich gerade … gleich geht es weiterhttps://www.google.com/search?q=site%3Aalf-drollinger.com

Wie man die Archive optimiert … https://yoast.com/archive-seo/ wird etwas später behandelt.

Matomo Webanalytics installieren

Ich möchte von Anfang an wissen, wer sich auf die neue Webseite verirrt. Neben der verbreiteten Lösung Google Analytics, die vor allem von Datenschützern kritisch gesehen wird, gibt es noch einige andere Web Analytics Lösungen. Ich habe mich für Matomo (ehemals Piwik) entschieden, weil die Daten auf meinem eigenen Server bleiben.

Matomo Webanalytics in WordPress einbinden

Damit Matomo die Besucher zählen kann, muss ein Code-Schnipsel auf der Webseite eingebunden werden. Für WordPress gibt es zwar ein Matomo-Plugin, da ich aber ein eigenes Theme und ein Child-Theme zur Auswahl habe, entscheide ich mich für diesen Weg.

Meiner Meinung nach ist es am Besten, so wenig Plugins wie möglich zu installieren. Viele Plugins schaden der Performance und Sicherheit von WordPress-Installationen. Für Webentwickler ist der beste Code meist selbst geschrieben. Man weiß genau, was der eigene Code macht und kann Probleme schnell lösen, wenn man seinen Code gut dokumentiert (ANSTATT MAN VIELLEICHT ICH?).

Gerade im Moment überlege ich mir, welcher Code in das Dyna-Theme kommen sollte und welcher Code in mein Child-Theme. Gleich geht es weiter …

Impressum, Datenschutz und Cookie-Consent

Da WordPress Kommentare und Matomo ein Cookie auf dem Rechner meiner Besucher speichern (SPEICHERT), wird es höchste Zeit für einen kurzen Abstecher zum Thema Datenschutz. Auch (WEGLASSEN) mein Impressum und die Anbieterkennzeichnung habe ich bisher vernachlässigt. Das hole ich jetzt schleunigst nach.

Weitere Aufgaben folgen:

  • Installation essentieller WordPress Plugins wie Yoast SEO.
  • Mehrsprachigkeit.
  • Das passende Header-Layout.
  • Einbinden des Logos.
  • Ein klein wenig Custom CSS für den Anfang.
  • Google informieren (obwohl ich bereits „drin“ bin)
  • Weitere Arbeiten auf meiner Entwicklungsplattform.
  • Achtung! Erste Besucher kommen. Jetzt verwende ich lieber eine Staging Plattform um neue Funktionen zu testen.
  • Kommentare. Jetzt können Sie mitmachen.
  • Last Update, TL;DR, Progressbar und Lesezeit

Wie meine Webseite ist auch dieser Artikel täglich in Arbeit. Er hört deshalb nicht bei diesem Absatz auf. Schauen Sie einfach in den nächsten Tagen wieder rein, es gibt sicher etwas Neues zu entdecken.